Eintracht in der Einzelkritik

Totalausfall Hinteregger ohne Zugriff

Von Jörg Daniels
23.01.2022
, 15:58
Gegen Bielefeld nicht in Form: Martin Hinteregger
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Bei den Frankfurtern zeigt besonders der österreichische Abwehrchef eine schwache Leistung gegen Arminia Bielefeld. Zur Halbzeit wird er ausgewechselt. Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik.
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Kevin Trapp: Kein Spiel mit Spaßfaktor für den Nationaltorhüter. Musste bereits den ersten Torschuss passieren lassen. Bei beiden Gegentreffern ohne Abwehrchance. Erfüllte ansonsten seine Pflicht

Tuta: Beim 0:2 nur in der Zuschauerrolle. Auch beim 0:1 zu passiv. Blieb hinter den Erwartungen zurück.

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Martin Hinteregger: Für seine hohen Ansprüche ein Totalausfall als Abwehrchef. Stand neben sich und bekam nie Zugriff auf das Spiel. Der Österreicher war von sich selbst sehr enttäuscht.

Evan Ndicka: Vorne gesucht bei den Standardsituationen. War aber weit weg von seiner gewohnten Kopfballstärke. Auch hinten mit ungewohnten Problemen.

Sebastian Rode: Versuchte viel. Aber auch ihm gelang weniger als zuletzt. Sein Einsatzwille war tadellos.

Djibril Sow: Ein Lichtblick in sportlich dunkler Stunde. Mit sehenswertem Pass auf den davoneilenden Lindström. War nach Kräften darum bemüht, Ordnung ins Spiel zu bringen

Timothy Chandler: Bereitete mit seiner Abwehraktion unfreiwillig das 0:1 vor. Es bleibt dabei: Auf seiner Seite ist er zu selten ein Aktivposten.

Filip Kostic: Nach überstandener Coronavirusinfektion nicht der alte Antreiber. Sein Bemühen war da. Nur fehlten ihm noch die Wucht und Dynamik.

Daichi Kamada: In seinem Spiel steckte der Fehlerteufel. Trug damit zu den Gegentoren bei. War weit von seiner Bestform entfernt.

Jesper Lindström: Mit großem Tatendrang. Dynamisch im Antritt und entschlossen in den Zweikämpfen. Nur beim Torabschluss ohne Präzision. So wird kein Torjäger aus ihm. Muss nervenstärker werden.

Rafael Borré: Hätte sein Torekonto (sechs Treffer) füllen können. Aber auch seine Schüsse waren nicht zielgerichtet genug.

Makoto Hasebe: Kam für Hinteregger nach der Halbzeitpause ins Spiel. Sorgte im Spielaufbau für mehr Struktur und Sicherheit. Es war ein Fehler, ihn nicht von Beginn an spielen zu lassen.

Goncalo Paciencia: Ersetzte Rode. Brachte vorne keinen Schwung.

Ragnar Ache: Durfte für Chandler ran. Als Joker kein Gewinn.

Ajdin Hrustic: Spielte anstelle von Kamada. Leistete nichts Wesentliches.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Daniels, Jörg
Jörg Daniels
Redakteur in der Sportredaktion
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