FAZ plus ArtikelSelbstzerstörung in Bundesliga

Vergifteter Boden bei Schalke 04

EIN KOMMENTAR Von Daniel Theweleit
28.02.2021
, 18:05
Die Rauswurforgie ist die jüngste Wendung einer sagenhaften Geschichte der Selbstzerstörung. Dass drei Spieler, die erst kurz im Klub sind, so etwas anzetteln können, zeigt, wie kontaminiert die Schalker Erde ist.

Die gute alte Phrase von der Hoffnung, die erst stirbt, wenn Fakten geschaffen wurden, ist auch beim FC Schalke 04 immer wieder hervorgekramt worden. Sogar nach diesem neuerlichen Untergangswochenende können kühne Optimisten sich eine Tabelle zurechtrechnen, in der Schalke nach 34 Spieltagen auf Rang 16 steht, um dann, beflügelt von der wilden Aufholjagd in der Relegation, gegen den ähnlich tief gefallenen Hamburger SV zu gewinnen.

Allerdings wurde diese Vision am Wochenende ganz offiziell zu einer Phantasterei erklärt, die im Alltag keine Rolle mehr spielen soll. „Wir brauchen nicht drum herumzureden“, erklärte der Aufsichtsratschef Jens Buchta: „Die sportliche Situation ist eindeutig, deshalb müssen wir bei jeder noch zu treffenden Personalentscheidung auch über die Saison hinausdenken.“

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Quelle: F.A.Z.
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