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Ärger in der Bundesliga

Frankfurt und Bayern beenden Streit nach Kovac-Wechsel

 - 20:38

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Frankfurts Sportdirektor Fredi Bobic haben ihren Streit um die Verpflichtung von Eintracht-Coach Niko Kovac durch die Münchner offenbar beendet. Vor der Managertagung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Montag in Frankfurt hatten sich die beiden Funktionäre getroffen, um den Trainer-Wechsel zu besprechen. „Ich habe unseren Standpunkt noch einmal ganz klar zum Ausdruck gebracht. Wir haben uns ausgetauscht“, sagte Bobic der „Bild“. Der Streit sei damit jetzt „kein Thema“ mehr, sagte der Frankfurter der „Welt“.

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Sowohl Eintracht Frankfurt als auch Bayern München hätten verhindern wollen, dass aus den unterschiedlichen Sichtweisen auf den Kovac-Wechsel eine „Never-Ending-Story“ werde. „Wir sind ja trotz allem Kollegen, wir wollen ein normales Miteinander. Jetzt geht es in der Bundesliga wieder normal weiter“, sagte Bobic der „Bild“.

Nach dem Manager-Treffen spielte Bobic dann Chauffeur für seinen Münchner Kollegen. „Nach der Tagung habe ich ihn dann zum Flughafen gebracht. Schließlich habe ich ja Heimrecht...“, sagte Bobic der „Bild“. Nach dem am vergangenen Freitag durch die Münchner bekanntgegebenen Wechsel von Kovac hatte Bobic die FCB-Verantwortlichen kritisiert – und war daraufhin von Bayern-Präsident Uli Hoeneß heftig attackiert worden.

Die Bundesligavereine Borussia Dortmund und Frankfurt haben derweil angeblich konkretes Interesse an einer Verpflichtung von Trainer Marco Rose vom österreichischen Meister RB Salzburg. Das berichten die „Salzburger Nachrichten“. Der gebürtige Leipziger Rose hat in Salzburg noch einen Vertrag bis 2019. In Dortmund ist die Zukunft von Trainer Peter Stöger offen, Frankfurt wird seinen Erfolgscoach Kovac am Saisonende an den FC Bayern verlieren.

„Wir wissen alle nicht, was in der Zukunft passiert“, sagte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund: „Wir sind in ständigem Kontakt. Aber es ist schon klar, dass, wenn wir immer wieder solche Ausrufezeichen wie gegen Lazio setzen, der Trainer und die Spieler das Interesse von Klubs aus den europäischen Topligen wecken.“

Der 41 Jahre alte Rose spielte für den VfB Leipzig, Hannover 96 und Mainz 05 in der zweiten Liga. Seit 2013 trainiert er in Salzburg. Zunächst war er für die U16 zuständig, dann für die U18, seit Sommer für die Profis. Mit diesen steht er im Europa-League-Halbfinale, nachdem er im Achtelfinale den BVB und zuletzt Lazio Rom ausgeschaltet hat. Gegner dort ist Olympique Marseille.

Quelle: tora./dpa
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