„Hat normales Leben verdient“

Torhüter Gulacsi spendet hohe Summe an krankes Kind

Aktualisiert am 28.11.2020
 - 10:58
Selbst Vater: der ungarische Schlussmann Peter Gulacsi
Um die Behandlung eines schwerkranken Kindes in seiner Heimat zu unterstützen, spendet RB Leipzigs Torwart Peter Gulacsi seine gesamte Nationalmannschafts-Prämie. Er sagt: „Uns geht es gut. Ich möchte etwas zurückgeben.“

Torwart Peter Gulacsi vom Fußball-Bundesligaklub RB Leipzig hat auf die schwierige Situation eines schwerkranken Kindes in seiner ungarischen Heimat aufmerksam gemacht und selbst einen „hohen fünfstelligen Betrag“ gespendet. Der 30-Jährige überließ der Familie des einjährigen Zsombor seine Nationalmannschafts-Prämie und will auch andere zum Spenden animieren.

Der Junge leidet an Spinaler Muskelatrophie (SMA), einer seltenen Erbkrankheit. Für die Chance auf ein normales Leben benötigt er in den kommenden Monaten eine besondere Behandlung, deren Kosten sich derzeit auf etwa zwei Millionen Dollar (etwa 1,7 Millionen Euro) belaufen. Die Eltern des Jungen haben Spendenseiten auf Facebook und Instagram ins Leben gerufen.

„Wir sind vergangenes Jahr selbst Eltern geworden und können ein gutes Leben führen“, sagte Gulacsi, der an diesem Samstag mit Leipzig in der Bundesliga auf Aufsteiger Arminia Bielefeld trifft (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga sowie auf Sky): „Uns geht es gut, zum Glück auch unserem Sohn. Meine Frau und ich möchten einfach etwas zurückgeben. Der kleine Zsombor hat wie jedes andere Kind ein normales Leben verdient, und wir möchten einen wichtigen Teil dazu beitragen.“

Quelle: jaeh./sid
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