FAZ plus ArtikelSeifert und Bohmann

„Profisportler sollten nicht prioritär geimpft werden“

Von Michael Wittershagen
16.01.2021
, 09:58
DFL-Chef Christian Seifert und HBL-Chef Frank Bohmann sprechen über die Fußball-EM in der Corona-Krise, ihre Alternativen zum Festhalten am Inzidenzwert 50 und die Pandemie als Digitalisierungsbeschleuniger.

Herr Seifert, hätten Sie ein gutes Gefühl, wenn gerade eine Fußball-Weltmeisterschaft in Ägypten ausgetragen würde?

Seifert: Wenn ein Hygienekonzept gut durchdacht ist und gut umgesetzt wird, dann kann man Sportveranstaltungen mit mehreren Teams an einem Ort auch über einen längeren Zeitraum hinweg austragen – das ist jedenfalls die Lehre, die wir in Bezug auf den Profisport aus den vergangenen Monaten mitgenommen haben. Bei den Uefa-Finalturnieren und auch bei der NBA und der MLS in den Vereinigten Staaten, aber auch in der deutschen BBL hat das beispielsweise sehr gut funktioniert.

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Quelle: F.A.S.
Michael Wittershagen - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Michael Wittershagen
Zuständig für den Sport in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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