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Klinsmann und die Lizenz

„Es ist ein Schnäppchen für die Medien“

Aktualisiert am 16.01.2020
 - 10:23
„Es ist ein kleines Schnäppchen für die Medien, um da ihre Sprüche abzulassen“: Jürgen Klinsmann
Zum Start der Rückrunde trifft Jürgen Klinsmann mit Hertha BSC auf seinen früheren Verein. Davor spricht er über die Zeit beim FC Bayern, Schadenfreude und den Wirbel um seine abgelaufene Trainerlizenz.

Jürgen Klinsmann sieht die Irritation um seine Trainer-Lizenz medial aufgebauscht. „Es ist ein kleines Schnäppchen für die Medien, um da ihre Sprüche abzulassen“, sagte der frühere Welt- und Europameister im Sky-Interview. Hinsichtlich des Rückrundenstarts von Hertha BSC am Sonntag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) gegen seinen früheren Klub Bayern München sieht Klinsmann „gar kein Problem“, er werde definitiv auf der Bank sitzen und das Team betreuen.

Bundesliga

Die „Bild“-Zeitung hatte am Dienstag berichtet, dass Klinsmann derzeit keine gültige Trainer-Lizenz vorlegen könne. Inzwischen habe er dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) aber die notwendigen Nachweise von Fortbildungen zugeschickt, versicherte Klinsmann. „Mich hat 20 Jahre nie jemand wegen einer Lizenz angesprochen, egal ob als Bundestrainer, Bayern-Trainer oder Nationaltrainer der USA“, sagte der 55-Jährige: „Jetzt haben sie halt nachgeschaut – und da war die abgelaufen.“

Klinsmann spürt derweil vor dem schweren Rückrundenstart keinen Druck. „Wir haben gar nichts zu verlieren“, sagte er: „Holen wir einen Punkt – mega! Holen wir drei – dann ist Party angesagt!“ Dass der Rekordmeister in der Hinrunde nicht immer überzeugen konnte, ist für Klinsmann kein Vorteil – im Gegenteil. „Die sind ein bisschen angeschlagen, aber gerade dann sind sie am gefährlichsten“, sagte der 55-Jährige: „Das haben sie immer bewiesen.“

Auf seine Zeit als Trainer bei den Bayern blickt Klinsmann ohne Groll zurück, auch wenn er in der Saison 2008/09 vorzeitig entlassen wurde. „Man hat sich ein wenig aufgerieben, war anderer Meinung. Dennoch blicke ich auf eine ganz tolle Lebenserfahrung zurück, ich habe nach wie vor viele gute Freunde in München“, sagte der einstige Bundestrainer.

Die Schadenfreude an seinem Scheitern bei den Bayern empfindet der Wahl-Kalifornier als „ein bisschen deutsch“. Damals sei „viel kaputt getreten worden“, meinte Klinsmann, „medial war das für viele ein Zuckerschlecken, nach dem tollen Sommermärchen 2006 mal das Gegenteil hochzuschießen.“ Auf die Frage, ob eine zweite Amtszeit bei den Bayern komplett auszuschließen sei, antwortete Klinsmann mit einem Vergleich: „Sie würden sich ja nach einer Scheidung auch nicht zum vierten oder fünften Mal wieder mit ihrer Frau verheiraten.“

Quelle: tora./sid
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