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FAZ plus ArtikelFußball-Debatte

Neuer, Nübel und die Aufregung im Torwartland

Von Daniel Theweleit
Aktualisiert am 16.01.2020
 - 16:00
Was soll das? Manuel Neuer möchte nicht auf Spiele verzichten.
Von Tilkowski bis Fahrian, von Kahn bis Lehmann: Kämpfe zwischen den Pfosten haben im deutschen Fußball Tradition. Ist Neuer gegen Nübel das nächste große Duell? Es hat kaum begonnen, da knirscht es schon richtig.

Es liegt eine aufregende letzte Woche hinter der Torwartnation, als die Deutschland sich gerne selbst begreift. Mit Hans Tilkowski ist der Mann gestorben, der 1966 im WM-Finale von Wembley den berühmtesten Gegentreffer der Nationalmannschaftsgeschichte kassierte. Der Fußballer, der zwischen den Pfosten stand, als mit Borussia Dortmund im gleichen Jahr erstmals ein deutscher Klub einen Europapokal gewann.

Zudem trat mit Oliver Kahn ein ehemaliger Weltklassekeeper seinen Vorstandsposten beim FC Bayern an, schon bald wird er Karl-Heinz Rummenigge als Chef des Münchner Edelklubs beerben. Es gibt nicht viele Torhüter auf dieser Welt, die eine derart glanzvolle Fortsetzung ihrer Sportlerkarriere hinbekommen haben. Und gleich bei seinem ersten offiziellen Auftritt als Vereinsfunktionär musste Kahn sich mit jenem Torwartthema beschäftigen, das zum wirksamsten Mittel gegen die Winterpausenleere in den Fußballdebatten wurde: dem Wechsel des Schalkers Alexander Nübel zu den Bayern. Manuel Neuer bekommt ernstzunehmende Konkurrenz.

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Quelle: F.A.S.
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