Zweite Liga am Samstag

Drei Tore in fünf Minuten – St. Pauli festigt Tabellenführung

16.10.2021
, 15:33
Kurz vor dem 1:1: Guido Burgstaller nimmt Maß und trifft für den FC St. Pauli.
Der FC St. Pauli bleibt Spitzenreiter in der 2. Fußball-Bundesliga. In Heidenheim dreht der Kiezklub einen Rückstand innerhalb weniger Minuten. Karlsruhe gewinnt gegen Aue, keinen Sieger gibt es zwischen Ingolstadt und Kiel.
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Spiel gedreht, Tabellenführung ausgebaut: Der FC St. Pauli schwimmt in der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle. Die Hamburger siegten trotz eines frühen Rückstands 4:2 (0:1) beim 1. FC Heidenheim und haben nach dem vierten Sieg in Folge drei Punkte Vorsprung auf die Verfolger Jahn Regensburg und Schalke 04. Heidenheim verpasste den Anschluss an die Spitzengruppe. Tobias Mohr (4. Minute) schockte die Gäste vor 8013 Zuschauern mit seinem frühen Führungstreffer, doch ein Doppelpack von Guido Burgstaller (55., 60.) und Maximilian Dittgen (56.) drehten die Partie innerhalb von fünf Minuten zugunsten St. Paulis. Dittgen (81.) erhöhte auf 4:1, ehe Tim Kleindienst (85.) noch Ergebniskorrektur betrieb.

„Es gibt für mich keinen Grund, etwas in der Startelf zu verändern“, sagte St. Paulis Trainer Timo Schultz vor der Partie. Warum auch, sein Team hatte vor der Länderspielpause stark aufgespielt und drei Siege in Folge gefeiert. Doch die Hamburger kamen überhaupt nicht ins Spiel und wurden kalt erwischt: Nach einem Abwehrfehler der Gäste konnte Mohr freistehend aus 13 Metern einschieben. Die Heidenheimer blieben auch in der Folge das gefährlichere Team und kamen immer wieder zu Abschlüssen. Erst nach dem Seitenwechsel wachten die Kiez-Kicker auf – und wie. Burgstaller und Dittgen trafen aus kurzer Distanz, ehe der ehemalige Schalker mit einem fulminanten Schuss sein neuntes Saisontor erzielte.

2. Bundesliga

Kein Sieger zwischen FCI und Holstein

Trainer Marcel Rapp hat bei seinem Premierenspiel mit Zweitligaklub Holstein Kiel drei Punkte verpasst. Die Störche mussten sich beim bisherigen Tabellenschlusslicht FC Ingolstadt mit einem 1:1 (1:0) begnügen. Der Österreicher Benedikt Pichler (13.) per Kopfball brachte die Norddeutschen in Führung, Stefan Kutschke (46.) war ebenfalls per Kopf zum Ausgleich erfolgreich. Die Kieler konnten sich durch den Punkt nicht vom Tabellenende absetzen.

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Der neue FCI-Coach André Schubert, früher auch als Trainer in Kiel tätig, konnte bei seiner Heimpremiere punkten und seine Schützlinge auf den vorletzten Tabellenplatz mit fünf Zählern führen. Die Schanzer beendeten eine Negativserie von vier Pleiten in Folge.

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Beide Mannschaften hatten Probleme, ihren Spielrhythmus zu finden. Zahlreiche Ballverluste kennzeichneten das Spiel der Teams, richtiger Spielfluss kam nicht auf. Kiel nutzte jedoch gleich die erste Chance zur Führung. Mikkel Kirkeskov leistete die Vorarbeit zu Pichlers Treffer. Ingolstadt war zwar bemüht, dem Spiel eine Wende zu geben, doch es fehlten das Durchsetzungsvermögen und der letzte Pass in die Tiefe. So blieben Torchancen Mangelware. Pichler und Phil Neumann (jeweils 40.) besaßen die Chance zum 2:0. Marc Stendera (45.+1) sorgte als erster Spieler der Gastgeber für Gefahr vor dem Holstein-Tor. Gleich nach Wiederbeginn hatten die Ingolstädter mehr Fortune im Abschluss, die Flanke von Marcel Gaus nutzte Kutschke, der nicht eng genug markiert wurde, zum 1:1.

KSC schickt Aue wieder ans Tabellenende

Der Karlsruher SC hat den zweiten Heimsieg der Saison gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Christian Eichner gewann am Samstag dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit 2:1 (0:0) gegen den weiter sieglosen FC Erzgebirge Aue, der unter seinem neuen Trainerduo Marc Hensel und Carsten Müller wieder ans Tabellenende abrutschte.

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Nach einer schwachen ersten Halbzeit drehte Karlsruhe vor 12.000 Zuschauern auf und kam durch ein Tor des eingewechselten Fabian Schleusener (46. Minute) sowie den fünften Saisontreffer von Toptorjäger Philipp Hofmann (67.) zum verdienten Sieg. Die Badener rückten zunächst auf Rang fünf vor, dort stehen sie drei Punkte hinter der Aufstiegszone. Aue konnte in der Schlussphase durch einen Freistoß von Anthony Barylla (83.) nur noch verkürzen. KSC-Torwart Marius Gersbeck hatte zuvor nach einem Foul die Rote Karte gesehen (80.).

Aue war zunächst das bessere Team. Die Sachsen machten im Mittelfeld die Räume eng und spielten sich gute Torchancen heraus. Doch Nicolas Kühn scheiterte an Gersbeck (16.), und Babacar Gueye zielte knapp links vorbei (18.). Nach dem Seitenwechsel bot sich aber ein völlig anderes Bild: Der KSC kam mit viel Schwung aus der Kabine und fand durch Schleuseners schnelles 1:0 den Weg auf die Siegerstraße.

Quelle: dpa/sid
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