FAZ plus ArtikelTrainerabschied bei den Bayern

Mia san weg

EIN KOMMENTAR Von Christopher Meltzer
17.05.2021
, 20:56
Wenn Klose öffentlich redet, dann hat er auch was zu sagen. Und wenn Gerland geht, dann will das was heißen. Doch abseits von Stilfragen kann man beim FC Bayern einen Wandel erkennen.

Es kommt selten vor, dass Miroslav Klose in der Öffentlichkeit spricht, aber wenn er redet, hat er auch etwas zu sagen. „Was mit mir passiert und wo ich in der nächsten Saison sein werde, entscheide noch immer ich ganz alleine“, sagte Klose nun dem „Kicker“ und wiederholte diese Botschaft am Ende des Interviews noch mal: „Ich entscheide, sonst niemand!“ Und weil er dazwischen seinen Abschied von der Säbener Straße in München verkündete, brauchte man keine Phantasie, um diese Sätze als Ansage an seinen Arbeitgeber zu interpretieren: den FC Bayern.

Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass sich Klose über den Verein beschwert, der ihn 2018 als Trainer angestellt hat. Vor einem Monat klagte er über mangelnden Respekt vor Mitarbeitern mit abweichenden Meinungen. Wenn man diesen Vorwurf verstehen will, sollte man sich noch mal an einen anderen Streit im Verein erinnern.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Meltzer, Christopher
Christopher Meltzer
Sportkorrespondent in München.
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