FAZ plus ArtikelAufsichtsrat Holzer im Fokus

Wie die Eintracht den Fall Bobic gelöst hat

Von Peter Heß
15.04.2021
, 06:36
Die Frankfurter erhalten über zwei Millionen Euro Ablöse für Sportvorstand Bobic. Die Sondierung für den Nachfolger ist abgeschlossen – nach F.A.Z.-Informationen sind drei bis vier Kandidaten im Fokus.

Die erste Baustelle ist geschlossen. Die Frankfurter Eintracht und Sportvorstand Fredi Bobic haben sich über die vorzeitige Auflösung des bis einschließlich 30. Juni 2023 laufenden Dienstvertrages mit Wirkung zum 31. Mai 2021 geeinigt. Die Chancen, dass sich die Mannschaft ohne Ablenkung auf den Endspurt Richtung Champions League konzentrieren kann, sind damit wieder etwas größer geworden, nachdem die Wellen – ausgelöst von Trainer Hütters Abschiedsankündigung – am Montag sehr hoch geschlagen waren.

Über die Details der Einigung hieß es in der sachlich und präzise formulierten Pressemitteilung nur so viel: „Es wurde Stillschweigen vereinbart.“ In den letzten Verhandlungstagen war allerdings der wichtigste Punkt durchgesickert: Die Ablösesumme, die Bobics neuer Verein Hertha BSC, wo er künftig Geschäftsführer sein wird, zu zahlen habe, würde etwa bei 2,5 Millionen Euro liegen. Das ist die Hälfte der Summe, die sehr schnell in den Medien als mögliche Kompensationszahlung kursierte, nachdem Bobic in der Sportschau der ARD seinen vorzeitigen Abschied angekündigt hatte.

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Quelle: F.A.Z.
Peter Heß - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Peter Heß
Sportredakteur.
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