Zweite Bundesliga

Darmstadt mit Befreiungsschlag – Osnabrück auf Rang zwei

Aktualisiert am 27.11.2020
 - 20:55
Nach dem Sieg gegen Braunschweig: Erleichterung bei den Lilien.
Darmstadt kann das Kellerduell gegen Braunschweig für sich entscheiden. Osnabrück sichert sich mit dem Sieg gegen St. Pauli Rang zwei der Tabelle.

Darmstadt 98 hat im Kellerduell gegen Eintracht Braunschweig einen wichtigen Befreiungsschlag gelandet. Am 9. Spieltag schlugen die Lilien den völlig verunsicherten Aufsteiger 4:0 (4:0) und verschafften sich mit dem ersten Heimsieg der Saison und insgesamt 12 Punkten Luft. Braunschweig (8) bleibt in der Abstiegszone.

2. Bundesliga

Die Löwen erlebten am Böllenfalltor eine rabenschwarze erste Hälfte und luden die forschen Gastgeber förmlich zu den Toren ein. So traf Tobias Kempe (6./36.) zweimal per Elfmeter, beide Male nach Foulspiel an Stürmer Serdar Dursun, der sich auch als Doppelpacker (7./34.) auszeichnete.

„Nach den letzten beiden Spielen mussten wir eine Reaktion zeigen“, sagte Dursun bei Sky mit Blick auf die jüngsten Niederlagen in Aue (3:0) und gegen Paderborn (0:4): „Deswegen sind wir glücklich, dass wir kein Gegentor kassiert und in der ersten Halbzeit sehr souverän gespielt haben.“

Der Angreifer profitierte jeweils von bösen Braunschweiger Schnitzern. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Darmstadt spielbestimmend, nahm aber zusehends das Tempo raus. Die Niedersachsen zeigten kaum Gegenwehr und schienen vorwiegend um Schadensbegrenzung bemüht.

Osnabrück besiegt St. Pauli

Der VfL Osnabrück meldete sich mit einem Arbeitssieg im Aufstiegsrennen zurück. Die Mannschaft von Trainer Marco Grote gewann zum Auftakt des 9. Spieltags beim FC St. Pauli mit 1:0 (0:0) und kletterte vorerst auf Rang zwei. Mit nun 16 Zählern hat der VfL nur einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Hamburger SV.

David Blacha (86.) traf spät zum durchaus schmeichelhaften Sieg der Gäste. St. Pauli steckt weiterhin im Tabellenkeller fest. Der frühere Erstligaverein ist bereits sieben Spiele in Serie ohne Sieg und bleibt mit nur sieben Punkten Vorletzter.

Dabei waren die Hamburger über weite Strecken die bessere Mannschaft und kamen häufiger zum Abschluss, wurden dabei aber nur selten gefährlich. Die Gäste beschränkten sich vier Tage nach der ersten Saisonniederlage gegen den 1. FC Nürnberg (1:4) lange Zeit aufs Verteidigen.

So hatte Pauli-Stürmer Simon Makienok erst nach 56 Minuten die bis dahin beste Chance des Spiels, der Däne scheiterte aber aus wenigen Metern an Philipp Kühn. Der VfL-Torhüter musste zudem wenig später einen gefährlichen Freistoß von Rodrigo Zalazar (67.) entschärfen. Als alles auf ein torloses Remis hinauszulaufen schien, schlug Blacha auf der anderen Seite zu.

Quelle: sid
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