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Tottenham gegen Leipzig

Mourinho amüsiert mit komischem Vergleich

Aktualisiert am 18.02.2020
 - 19:55
„Wir halten uns mit den Armen am Balkon fest“: Tottenham-Trainer José Mourinho
Tottenham hat vor dem Hinspiel gegen Leipzig arge Personalprobleme. Die Stürmerstars Kane und Son fallen länger aus. Doch Trainer José Mourinho hat seine gute Laune nicht verloren – und setzt auf andere Hilfe.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Harry Kane und Heung-Min Son bei RB Leipzigs Champions-League-Gegner Tottenham Hotspur hat Trainer José Mourinho am Dienstag mit einem holprigen Vergleich amüsiert. „Als wir hier angefangen haben, waren wir im zwölften Untergeschoss“, sagte Mourinho, der die Spurs auf Platz 14 der Premier-League-Tabelle übernommen und anschließend bis auf Platz vier geführt hatte. Seine Mannschaft habe die Treppe genommen und sei geklettert. „Es war anstrengend, aber wir sind weiter und weiter gegangen: Erst der elften Stock, und als wir im vierten Stock angekommen sind, wo wir hinwollten, hat jemand die Treppe weggenommen. Also stecken wir in Schwierigkeiten.“

Champions League

Kane wird nach einer Oberschenkel-Operation im April zurückerwartet. Son wird in dieser Woche wegen eines gebrochenen Arms operiert und voraussichtlich wochenlang ausfallen – Mourinho plant nach eigener Aussage in dieser Saison nicht mehr mit dem Südkoreaner. Der Südkoreaner Son hatte gegen Aston Villa am Wochenende noch zwei Tore für die Spurs erzielt, darunter den Siegtreffer in der der vierten Minute der Nachspielzeit, sich aber in dem Spiel auch die Verletzung zugezogen.

Aufgeben werde sein Team deshalb aber nicht. „Wir halten uns mit den Armen am Balkon fest“, sagte der Tottenham-Coach. „Wir werden an diesem Balkon mit allem kämpfen, was wir haben.“ Und weiter sagte er: „Erst hatten wir keine Optionen von der Bank, nun haben wir keine Optionen mehr auf dem Feld“, meinte er scherzhaft. „Umso mehr sind wir auf die Unterstützung der Fans angewiesen. Wir werden alles geben. Es wird nicht einfach für RB Leipzig, gegen uns zu spielen“, sagte der 57-Jährige.

Mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel gegen die in der Königsklasse noch relativ unerfahrenen Leipziger an diesem Mittwoch (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN) sagte Mourinho: „Barcelona und Real Madrid haben die Stärke und die Wucht einer unglaublichen Vereinsgeschichte, aber Leipzigs Stärke ist, dass sie eine sehr gute Mannschaft mit sehr guten Spielern haben, und sie sind ein aufstrebender Klub.“ Die Leipziger „haben die Möglichkeit in der Bundesliga Erster zu werden und viele Monate um den Titel zu kämpfen. Das sagt viel aus.“

Mourinho äußerte sich auch lobend über Julian Nagelsmann. „Er hat es in Hoffenheim gut gemacht, jetzt entwickelt er Leipzig weiter. Wenn er so bleibt, wird er als Trainer bald den nächsten Schritt machen“, sagte der Portugiese. Zunächst wollte sich „The Special One“ gar nicht über den Leipziger Coach äußern. „Mein Gegner heißt RB Leipzig. Ich spiele nicht gegen ihn, ich spiele gegen Leipzig“, sagte Mourinho. Kämpferisch gab sich der Spurs-Teammanager trotz des großen Verletzungspechs seiner Mannschaft.

Die Profis aus Leipzig sollen in London ihren Gefühlen freien Lauf lassen. „Die Jungs sollen sich nicht so viele Gedanken über taktische Dinge machen. Wir sind nicht so verkopft, sondern haben einen gesunden Grad an Verrücktheit. Das wird gefragt sein“, sagte Trainer Julian Nagelsmann. Ein ähnliches Rezept habe er seiner Mannschaft auch vor dem Spiel bei Bayern München mit auf den Weg gegeben. Doch gab es ein torloses Remis im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga.

Nagelsmann gab zu, ein wenig nervös zu sein. „Aber das ist vor jedem Spiel so. Es wird vielleicht das spektakulärste Spiel der Klubgeschichte“, meinte der 32-Jährige. Zudem trifft Nagelsmann zum ersten Mal auf Star-Trainer Mourinho. „Der Respekt vor ihm ist riesengroß. Er wird sein 59. K.o.-Spiel haben, ich mein erstes.“ Eine Entscheidung, wer den gelbgesperrten Dayot Upamecano ersetzen wird, will Nagelsmann erst am Mittwochvormittag fällen. „Da geht es auch um mein Bauchgefühl“, sagte der Trainer. Grundsätzlich wolle er Personal aufbieten, mit dem verschiedene Grundordnungen möglich seien.

Quelle: tora./dpa
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