FAZ plus ArtikelChampions-League-Sieger

Tuchel denkt im Triumph schon an die Zukunft

Von Marcus Erberich, Brighton
30.05.2021
, 21:59
Trainer Thomas Tuchel (rechts) und sein Team jubeln nach dem Triumph.
Thomas Tuchel setzt mit dem Sieg von Chelsea die Erfolgsserie deutscher Trainer fort. Im Augenblick seines größten Erfolgs denkt er schon weiter. Ein Schlüssel zum Erfolg wird Kai Havertz sein.
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Der Fußball kann manchmal richtig ungerecht sein. Pep Guardiola ist jetzt seit fast fünf Jahren Trainer von Manchester City, damals holte ihn der Klub explizit, um die Champions League zu gewinnen. Guardiola hat mit City zwar etliche nationale Titel in überlegener Manier gewonnen – dreimal die Meisterschaft, einmal den FA Cup, viermal den Ligapokal –, aber der ganz große Triumph auf Europas bedeutendster Fußballbühne war ihnen bislang verwehrt geblieben.

So nah wie am Samstag waren sie ihrem Ziel bis dahin noch nie gekommen, doch sie haben ihre Chance vertan, ausgerechnet auch noch gegen einen englischen Konkurrenten. Etwas überraschend hat der FC Chelsea das Endspiel vor 15.000 Zuschauern in Porto gegen den großen Favoriten gewonnen, der in der englischen Premier League 19 Punkte hinter Meister Manchester City ins Ziel gekommen war. Mit Thomas Tuchel ist nach der Nacht von Porto damit im dritten Jahr nacheinander ein deutscher Trainer Champions-League-Sieger geworden – nach Liverpools Jürgen Klopp und Bayern Münchens Hansi Flick.

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