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FAZ plus ArtikelManchester City

Und raus bist du! Oder doch nicht?

Von Marcus Erberich, Brighton
Aktualisiert am 15.02.2020
 - 16:59
Champions League ohne Manchester City? Trainer Pep Guardiola kann es kaum fassen.
Der Ausschluss aus dem Europapokal erschüttert Manchester City. Sollte die Strafe Bestand haben, hätte das weitreichende Folgen für den Verein – nicht nur finanziell. Doch kommt es wirklich dazu?

Als die Nachricht am frühen Freitagabend veröffentlicht war, verfehlte sie nicht ihren gewünschten Knalleffekt: Europas Fußballverband Uefa schließt den englischen Meister Manchester City wegen schwerer Verstöße gegen das Financial Fairplay für zwei Jahre aus der Champions League und der Europa League aus und brummt ihm eine Geldstrafe von 30 Millionen Euro auf. So hart ist bislang kein anderer Klub von vergleichbarer Größe bestraft worden. Entsprechend fielen die Reaktionen in Englands Presse aus: Der „Independent“ schrieb gar von einer „Atombombe“, die den europäischen Fußball für immer verändern könne.

Gewollt war der Knall wohl insofern, als sich die Uefa seit Jahren anhören muss, sie greife bei der Durchsetzung des Financial Fairplay nicht konsequent durch und behandle speziell die prominenten Topklubs zu sanft. Verbandspräsident Alexander Ceferin scheint nun aber sein Versprechen wahr machen zu wollen, härter gegen Regelverstöße vorzugehen. Wenn es stimmt, was Manchester City vorgeworfen wird, dann ist ein striktes Eingreifen geboten. Der Klub soll zwischen 2012 und 2016 systematisch falsche Angaben zu Einnahmen aus Sponsorengeschäften gemacht haben. Konkret soll Klubbesitzer Scheich Mansour, Teil der Herrscherfamilie von Abu Dhabi, zur Umgehung des Financial Fairplay Einzahlungen auf Vereinskonten als Sponsorengelder maskiert haben.

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Quelle: F.A.S.
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