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Internationaler Fußball

Liverpool mit viel Mühe – Lange Pause für Ribéry

Aktualisiert am 14.12.2019
 - 19:42
Mohamed Salah erzielte beide Liverpooler Tore gegen Watford.
17 Spiele, 16 Siege: Die Elf von Jürgen Klopp baut die Erfolgsserie in der englischen Liga aus. Mohamed Salah schießt Liverpool zum Erfolg. Keine guten Nachrichten gibt es dagegen von Franck Ribéry aus Italien.

Einen Tag nach der Vertragsverlängerung von Teammanager Jürgen Klopp bis Mitte 2024 hat sich Champions-League-Sieger FC Liverpool am 17. Spieltag der Premier League sehr schwer getan. Gegen das Tabellenschlusslicht FC Watford sprang dank zweier Tore von Mohamed Salah (38. und 90.) nur ein mühsamer 2:0 (1:0)-Sieg für den souveränen Tabellenführer heraus. Der ägyptische Stürmerstar war zum achten und neunten Mal in dieser Saison für Liverpool in der Premier League erfolgreich.

Einem Treffer von Liverpool-Ass Sadio Mane (50.) wurde nach Intervention des Videoschiedsrichters die Anerkennung verweigert. Es war der achte Sieg in Folge für die Mannschaft von der Anfield Road, die sich allerdings lange Zeit ohne Erfolg abmühte. Watford störte empfindlich den Spielaufbau der Liverpooler, erst Salahs herrliche Einzelaktion sorgte für das Führungstor der Gastgeber, ehe der Torjäger in der Schlussphase auch zur Entscheidung traf.

Watford hatte zuvor einige Chancen liegen gelassen. Nach dem 16. Saisonsieg im 17. Punktspiel bauten die Reds den Vorsprung in der Tabelle vorübergehend auf Leicester City auf elf Punkte aus. Der frühere Meister aus Leicester spielt um 16.00 Uhr gegen Norwich City und könnte im Falle eines Dreiers wieder auf acht Zähler Rückstand verkürzen.

Das Liga-Comeback von Nationalspieler Antonio Rüdiger beim FC Chelsea stand unterdessen für die Blues unter keinem guten Stern. Im ersten Punktspiel des lange verletzten Innenverteidigers seit Mitte September mussten die Londoner an der heimischen Stamford Bridge gegen Abstiegskandidat FC Bournemouth eine 0:1 (0:0)-Niederlage hinnehmen.

Dadurch könnte Chelsea, für das Rüdiger am vergangenen Dienstag in der Champions League gegen OSC Lille erstmals nach seiner Genesung zum Einsatz gekommen war, den Anschluss an das Spitzentrio verlieren: Sollte der drittplatzierte Meister Manchester City am Sonntag (17.30 Uhr) beim FC Arsenal gewinnen, würde Chelseas Rückstand auf das Team des deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan auf sechs Punkte anwachsen.

Der ehemalige Bundesliga-Profi Franck Ribéry fehlt seinem italienischen Klub AC Florenz nach einer Operation am Sprunggelenk derweil für etwa zehn Wochen. Der Eingriff sei am Samstag in Deutschland vorgenommen worden, teilte der Erstligaverein mit. Der 36 Jahre alte frühere Profi des FC Bayern werde am Sonntag nach Florenz zurückkehren und dann dort seine Reha absolvieren. In zweieinhalb Monaten werde der Franzose vermutlich wieder voll einsatzbereit sein. Ribéry hatte sich Ende November im Serie-A-Spiel gegen US Lecce (0:1) am Knöchel verletzt und wurde nun an der Syndesmose operiert. „Er wird stärker zurückkehren“, sagte Florenz-Trainer Vincenzo Montella nach dem Eingriff am Samstag. Ribéry war im Sommer nach über zehn Jahren beim FC Bayern zum AC Florenz gewechselt.

Inter Mailand hat unterdessen aus Protest gegen einen Medienbericht über Trainer Antonio Conte seine ursprünglich für Samstag geplante Pressekonferenz abgesagt. Damit solle ein Signal an die Medien gesandt werden, „dass der Respekt für die Menschen garantiert werden muss“, wie der Tabellenführer der Serie A mitteilte. Zuvor hatte der „Corriere dello Sport“ einen Leserbrief und einen Kommentar veröffentlicht, die Conte für das Aus des Traditionsklubs in der Champions League verantwortlich machten.

Inter war am Dienstag durch ein 1:2 gegen den FC Barcelona aus der Königsklasse ausgeschieden, Bundesligist Borussia Dortmund hatte stattdessen den Sprung ins Achtelfinale des Wettbewerbs geschafft. Der Leserbrief sei „beleidigend“ im Tonfall gewesen und habe den Angriff gegen Conte in dem Kommentar gerechtfertigt, urteilte Inter in der Mitteilung. Daher werde es vor dem Spiel bei AC Florenz am Sonntagabend nicht wie gewohnt eine Pressekonferenz geben.

Bereits zuvor hatte es Spannungen zwischen dem Traditionsclub und der Sport-Tageszeitung gegeben, nachdem der „Corriere dello Sport“ auf seiner Titelseite die beiden dunkelhäutigen Spieler Romelu Lukaku (Inter) und Chris Smalling (AS Rom) mit der Schlagzeile „Black Friday“ („Schwarzer Freitag“) abgedruckt hatte. Daraufhin hatte das Blatt massive Kritik hinnehmen müssen.

Quelle: tora./sid/dpa
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