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Emotionale Hilfe gegen Corona

Ronaldo spendet Intensivstation

Aktualisiert am 25.03.2020
 - 10:16
Unterstützt ein Krankenhaus: Cristiano Ronaldo
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Zusammen mit Manager
Cristiano Ronaldo finanziert Intensivstationen in Portugal

Pep Guardiola, Lionel Messi, Cristiano Ronaldo: Sie alle reagieren betroffen auf die derzeitige Situation. Die Reichen des Fußballs geben etwas ab – und unterstützen dabei teilweise ganz besondere Projekte.

Trainer Pep Guardiola und Superstar Lionel Messi beteiligen sich mit großzügigen Spenden am Kampf gegen das Coronavirus. Der spanische Teammanager des englischen Fußballmeisters Manchester City, ehemaliger Coach von Bayern München, spendete laut Mitteilung vom Dienstag eine Million Euro an die in Barcelona ansässige Fundacio Angel Soler Daniel.

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Die Stiftung wird davon medizinisches Material wie Schutzmasken und Beatmungsgeräte kaufen und den Krankenhäusern bereitstellen. Offensivstar Messi vom FC Barcelona spendete eine halbe Million Euro an die in der katalanischen Hauptstadt ansässige Hospital Clinic. Die gleiche Summe stellt er zudem in seiner argentinischen Heimat für den Kampf gegen das Virus zur Verfügung. In Spanien sind rund 40.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, es gab mehr als 2800 Tote. Aus Argentinien sind bislang gut 300 Infizierte und sechs Todesfälle gemeldet.

Messis Klub, der FC Barcelona, stellt den Gesundheitsbehörden im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie seine Klubanlagen zur Verfügung. Man sei bereit, jede nötige Hilfe zu leisten, teilte der spanische Fußballmeister mit. Dem Hospital Sant Pau in Barcelona habe man außerdem bereits den Elektrowagen überlassen, mit dem normalerweise im Camp-Nou-Stadion verletzte Spieler vom Feld gefahren werden, hieß es.

Da man wegen der Aussetzung aller Wettbewerbe vorerst nicht mehr antreten könne, sei man „fest entschlossen, jene Begegnung zu spielen und zu gewinnen, die die gesamte Gesellschaft derzeit bestreitet“, so der Klub von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen. Die vom Virus Sars-CoV-2 verursachte Krankheit Covid-19 sei „der Gegner von uns allen“.

Ronaldo spendet für Intensivstation

Auch Superstar Cristiano Ronaldo hilft in seinem Heimatland Portugal mit großzügigen Spenden im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. Der Profi von Juventus Turin und sein Manager Jorge Mendes hätten mit „Millionenspenden“ den Ausbau der Intensivstationen zweier Krankenhäuser unterstützt, berichteten am Dienstag portugiesische Medien. Die Hilfsleistung wurde inzwischen von den Krankenhäusern, dem Hospital de Santa Maria in Lissabon und dem Hospital de Santo Antonio in Porto, bestätigt.

Der Wert der Spenden wurde zwar nicht bekanntgegeben. Das Krankenhaus in der Hauptstadt ließ aber wissen, dass der fünffache Weltfußballer und Mendes insgesamt 20 Betten sowie unter anderem auch Beatmungs- und Herzüberwachungsgeräte, Infusionspumpen und Spritzen zur Verfügung stellen. Das Spital in Porto bekommt nach eigenen Angaben 15 Betten und ebenfalls zahlreiche Geräte und Ausrüstung, die für die Behandlung von Menschen, die mit dem Covid-19-Erreger Sars-CoV-2 infiziert wurden, nötig seien.

„Es sind sehr hohe Spenden, die mit Sicherheit zur Rettung vieler Menschenleben beitragen werden“, wurde der Chef der Chirurgieabteilung des Santo António, Eurico Castro Alves, von portugiesischen Medien zitiert. Die Intensivstation des Krankenhauses solle nach Mendes und Ronaldo benannt werden. Der 35 Jahre alte Fußballer hält sich seit Ausbruch der Corona-Krise in seiner Geburtsstadt Funchal auf der Atlantikinsel Madeira auf.

Die Zahl der Infektionsfälle in Portugal belief sich am Dienstag auf mehr als 2300. 30 dieser Patienten kamen bereits ums Leben.

Paris unterstützt Obdachlose

Der französische Fußballmeister Paris St. Germain unterstützt im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie die nationale Volkshilfe Secours populaire francais über seine Stiftung mit 100.000 Euro, „um den am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen, die mit der Gesundheitskrise konfrontiert sind, zu helfen“. Dies teilte der Klub von 2014er-Weltmeister Julian Draxler und Nationalmannschaftskollege Thilo Kehrer mit.

Konkret soll mit dieser „ersten“ Spende Gesundheits- und Hygieneschutzausrüstung für die Ausbildung von 2000 Freiwilligen beschafft werden. Zudem würden Schulabbrecher mit 5000 Bildungspaketen sowie Obdachlose und ältere bzw. isolierte Menschen mit 10.000 Lebensmittelpaketen unterstützt.

PSG plant zudem, „in den nächsten Tagen“ eine Plattform zu starten, um Spenden von Fans und Partnern zugunsten von Pflegepersonal und Krankenhäusern zu sammeln, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet. Im März hatte der Tabellenführer der wegen der Pandemie pausierenden Ligue 1 der Secours populaire francais bereits 400.000 Euro über drei Jahre vertraglich zugesichert.

Auch die Fußballprofis von Real Madrid schlossen sich dem Spendenreigen aus der Sportwelt an. Die Mannschaft der „Königlichen“ wird in Kooperation mit Unicef ein Flugzeug mit Sanitärmaterial chartern, dies bestätigte Kapitän Sergio Ramos dem spanischen Fernsehsender Antena 3 via Skype-Interview. Die Maschine soll am Freitag in Madrid landen, anschließend sollen die Krankenhäuser der spanischen Hauptstadt mit dem Material beliefert werden.

Quelle: jaeh./dpa/sid
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