Fußball in England

Klopp trifft im Finale auf Tuchel

21.01.2022
, 08:21
Jürgen Klopp freut sich nach Liverpools Sieg beim FC Arsenal.
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Im englischen Ligapokal kommt es im Endspiel zum Duell zwischen Liverpool und Chelsea mit ihren deutschen Trainern. In Spaniens Pokal vermeidet Real Madrid eine Blamage, Barcelona scheidet indes aus.
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Deutsches Finalduell im League Cup: Teammanager Jürgen Klopp hat mit dem FC Liverpool das Endspiel des englischen Ligapokals erreicht und trifft dort nun auf Thomas Tuchels FC Chelsea. Liverpool gewann am Donnerstag das Halbfinal-Rückspiel beim FC Arsenal mit 2:0 (1:0), im Hinspiel hatte es trotz langer Überzahl der Reds ein 0:0 gegeben. Chelsea hatte sich in seinem Halbfinale gegen Tottenham Hotspur durchgesetzt.

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Klopps Team, das weiter auf die Afrika-Cup-Spieler um Stürmerstar Mohamed Salah verzichten muss, ging durch Diogo Jota (19.) in Führung. Das Spiel blieb ausgeglichen, beide Mannschaften kamen zu Chancen, abermals Jota (77.) sorgte dann aber für die Entscheidung. Arsenal kam nicht mehr zurück, zumal Thomas Partey die Mannschaft zusätzlich schwächte: Gut eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung (74.) sah der Mittelfeldspieler Gelb-Rot (90.).

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Liverpool könnte sich nun nach zehn Jahren wieder zum Ligapokal-Sieger krönen, der letzte Triumph gelang 2012. Bei einem Finalsieg wären die Reds zudem mit dann neun Titeln wieder alleiniger Rekordgewinner des Wettbewerbs: Manchester City hatte den League Cup zuletzt viermal in Serie gewonnen und zu Liverpool aufgeschlossen. Chelsea winkt der sechste Sieg, letztmals holten die Blues den Pokal im Jahr 2015.

Der frühere BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang gab derweil nach medizinischen Untersuchungen wegen seiner jüngsten Herzprobleme Entwarnung. „Ich bin nach London zurückgekommen, um einige zusätzliche Untersuchungen zu absolvieren. Ich freue mich sehr zu sagen, dass mein Herz absolut in Ordnung ist und ich komplett gesund bin“, schrieb der Stürmer des FC Arsenal in den sozialen Netzwerken.

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Real weiter, Barcelona raus

Aubameyang und Landsmann Mario Lemina waren vom Afrika-Cup nach Angaben des Fußball-Verbandes von Gabun wegen Herzproblemen nach einer Corona-Infektion zurück nach Europa geschickt worden. Es hatte aber auch Berichte gegeben, wonach die beiden Profis wegen Fehlverhaltens ausgeschlossen worden seien. Das hatte Aubameyang auf Twitter zurückgewiesen, auch der bei OGC Nizza spielende Lemina verwahrte sich gegen die Vorwürfe.

„Wir haben keine Klarheit vom Verband. Es ist unsere Pflicht, medizinisch sicherzustellen, dass der Spieler sicher ist“, hatte Arsenal-Trainer Mikel Arteta daher gesagt. Laut Gabuns Verband war bei beiden Nationalspielern etwas Auffälliges am Herzen festgestellt worden. Jeder Spieler, der zuvor bei dem Kontinental-Turnier mit Corona infiziert war, muss vor einer Rückkehr eine medizinische Untersuchung absolvieren. Der Afrika-Cup findet bis zum 6. Februar in Kamerun statt.

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Real Madrid vermied unterdessen in Spanien eine Riesenblamage gerade noch und quälte sich gegen Außenseiter FC Elche ins Viertelfinale des Pokal-Wettbewerbs. Vier Tage nach dem Gewinn des nationalen Supercups konnte sich der Spitzenreiter der Primera División am Donnerstagabend aber erst mit 2:1 (0:0, 0:0) nach Verlängerung und großer Mühe durchsetzen. Cup-Verteidiger FC Barcelona ist dagegen raus: Die Katalanen verloren durch einen umstrittenen Handelfmeter bei Athletic Bilbao mit 2:3 (1:1, 2:2) nach Verlängerung.

Real-Profi Isco glich die Führung der mutigen und konterstarken Gastgeber, in der Primera División nur auf Platz 15, durch Gonzalo Verdu (103.) in der 108. Minute zunächst aus. Eden Hazard (115. Minute) schoss die Königlichen – mit dem früheren DFB-Nationalspieler Toni Kroos und dem ehemaligen Bayern-Profi David Alaba in der Startelf – in die nächste Runde. Madrid-Profi Marcelo sah in der Verlängerung wegen einer Notbremse kurz vor dem Strafraum Rot.

Matchwinner für Bilbao war Doppeltorschütze Iker Muniain, der früh in der zweiten Minute traf und auch das 3:2 in der Verlängerung per Handelfmeter (105.+1) erzielte. Barca-Keeper Marc-André ter Stegen war bei allen drei Gegentoren machtlos. Nach dem 2:1 durch Inigo Martinez (86.) dauerte der Jubel der heimstarken Basken nicht lange: Pedri rettete Barcelona mit seinem Treffer in der Nachspielzeit (90.+3) noch in die Verlängerung – dann schlug Muniain wieder zu.

Nach dem Aus beklagt Barcelona auch noch eine abermalige Verletzung von Jung-Profi Ansu Fati . Der 19-Jährige zog sich nach Angaben des Vereins eine Blessur am linken Oberschenkel zu. Über die Schwere der Verletzung sollen weitere Untersuchungen Aufschluss geben, hieß es in der Mitteilung der Katalanen. Fati war in der 61. Minute eingewechselt worden und musste in der Verlängerung in der 96. Minute wieder ausgewechselt werden. „Er war sehr geknickt“, sagte Barça-Trainer Xavi Hernández über das Top-Talent. Fati hatte bereits am Ende des vergangenen Jahres wegen Problemen am Oberschenkel länger pausieren müssen.

Quelle: tora./dpa/sid
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