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FC Liverpool

Klopp schimpft über den Gegner

 - 13:35

Liverpools Teammanager Jürgen Klopp hat sich nach dem 3:1-Erfolg in der Premier League beim FC Burnley über die harte Gangart des Gegners beschwert. „Burnley hatte den spezifischen Plan, wirklich aggressiv und wirklich körperlich gegen uns zu spielen“, sagte der ehemalige Meistertrainer von Borussia Dortmund: „Das ist wie Bowling. Man bekommt den Ball, aber man trifft auch den Spieler. Das ist vier- oder fünfmal passiert.“

Opfer der harten Spielweise war Liverpools Joe Gomez, der nach einem Tackling von Ben Mee bereits nach 23 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste. Eine Diagnose steht noch aus. „Joe ist verletzt – und womöglich nicht nur ein bisschen.“ Die Zeiten, in denen man meterlang rutschte, um den Ball zu gewinnen, „seien vorbei“, sagte Klopp: „Man kann aggressiv sein, das ist in Ordnung, das ist Teil des Fußballs. Aber man muss vorsichtig sein.“

Liverpool bleibt mit dem hart erkämpften Auswärtssieg erster Verfolger von Titelverteidiger Manchester City. Die Reds liegen mit 39 Zählern zwei Punkte hinter dem Tabellenführer zurück. Dritter ist Tottenham Hotspur (33). Dahinter folgen der FC Chelsea und der FC Arsenal. James Milner (62. Minute) und Roberto Firmino (69.) drehten die Partie für Liverpool, nachdem Jack Cork (54.) die Gastgeber zunächst in Führung geschossen hatte. Xherdan Shaqiri (90.+1) besorgte den Endstand.


Der FC Arsenal verpasste ohne Mesut Özil bei Manchester United den nächsten Sieg. Die Teams trennten sich im Old Trafford 2:2 (1:1). Der deutsche Weltmeister Shkodran Mustafi (26.) und Alexandre Lacazette (68.) brachten die Gunners zweimal in Führung, doch Rekordmeister Man United gelang durch Anthony Martial (30.) und Jesse Lingard (69.) jeweils kurz darauf der Ausgleich. Der FC Chelsea blamierte sich auswärts beim Aufsteiger Wolverhampton Wanderers. Trotz anfänglicher Führung unterlagen die Blues am Ende mit 1:2 (1:0) und fielen hinter den Lokalrivalen Tottenham zurück. Die Spurs setzten sich mit 3:1 (1:0) gegen den FC Southampton durch, dessen neuer Trainer Ralph Hasenhüttl die Niederlage von der Tribüne des Wembley-Stadions verfolgte.

Der brasilianische Fußballstar Neymar hat derweil sein Interesse bekundet, irgendwann in der englischen Premier League zu spielen. „Das ist ein großer Wettbewerb, einer der größten der Welt“, sagte der 26 Jahre alte Spieler von Paris Saint-Germain in einem Video, das am Mittwoch zunächst auf seinem Youtube-Kanal veröffentlicht wurde. „Ich weiß nicht, was morgen passiert, aber ich glaube, dass jeder große Spieler irgendwann mal in der Premier League spielen muss.“ Neymar antwortete damit auf eine Frage des französischen Fußballprofis Benjamin Mendy, der beim englischen Meister Manchester City unter Vertrag steht. Am Mittag allerdings wurde das Video aus unbekannten Gründen wieder von Youtube entfernt.

Quelle: tora./dpa/sid
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