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FAZ plus ArtikelAtalanta sorgt für Aufsehen

Bergamo und der Trost der Tore

Von Julius Müller-Meiningen, Bergamo
Aktualisiert am 01.08.2020
 - 10:09
„Der Mann, der alles verändert hat“: Atalanta-Trainer Gian Piero Gasperini
Nirgendwo hat das Coronavirus in Italien so verheerende Spuren hinterlassen wie in Bergamo. Der Erfolg des Fußballklubs Atalanta wirkt dabei wie ein kleines Epos im großen Drama der Pandemie.

Ein gutes Dutzend Menschen hockt an diesem Sommerabend in der Caffetteria del Borgo in Bergamo. Im Fernsehen läuft Fußball. Atalanta Bergamo spielt. Mund-Nasen-Schutz tragen die Kneipengäste nicht, auch der Abstand zwischen den Zuschauern ist nicht besonders groß. Die Menschen wirken glücklich. Atalanta hat gewonnen, mal wieder. Vor dem Lokal taumeln zwei Betrunkene davon. Sorgenloses Bergamo.

Von der Kneipe in der Via Borgo Palazzo hat man einen Blick auf eine Esso-Tankstelle. Hier fuhren im März die Militärfahrzeuge mit den Särgen vorbei, die Bilder gingen um die ganze Welt. Wegen der vielen Covid-19-Toten mussten die Leichname zu Krematorien in anderen Städten transportiert werden, in Bergamo war kein Platz mehr. 6000 Menschen sollen nach Schätzungen allein in der Provinz an Corona gestorben sein, genaue Zahlen gibt es nicht.

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