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Internationaler Fußball

Sky verliert Rechte an Champions League

Von Henning Peitsmeier, München
 - 10:28
Sky muss offenbar die Mikrophone weglegen

Die Fußballspiele in der Champions-League sind von der Saison 2021/22 an nicht mehr bei Sky Deutschland zu sehen. Der Bezahlsender konnte sich offenbar nicht gegen die finanzkräftige Konkurrenz der Streaminganbieter Amazon Prime und Dazn durchsetzen.

„Im gerade abgeschlossenen Ausschreibungsverfahren konnten wir uns nach rund 20 Jahren der Partnerschaft mit der Uefa nicht über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit einigen“, erklärte Carsten Schmidt, der scheidende Vorstandsvorsitzende des zur Sky plc in England gehörenden Bezahlsenders an diesem Donnerstag.

Offenbar waren Sky die Preisvorstellungen des europäischen Fußballverbands zu hoch. „Bis zum letzten Moment des Prozesses haben wir uns intensiv um die Verlängerung der Uefa-Champions- League-Rechte über den Sommer 2021 hinaus bemüht. Wir haben eine ökonomisch klare und verantwortungsbewusste Sicht auf den Wert von Sportrechten. Auch im Sinne unserer Kunden waren wir aber nicht bereit, über den hohen Wert, den wir diesem Recht beimessen, hinauszugehen“, sagte Schmidt.

Damit werden erstmals die Spiele der höchsten europäischen Fußballklasse live und in voller Länge ausschließlich bei zwei Streamingdiensten zu sehen sein. Anfang dieser Woche gab Amazon Prime bekannt, dass man die Rechte für die Champions-League erworben habe. Demnach wird das Topspiel des Dienstagabends ausschließlich beim Streamingdienst des amerikanischen Internetkonzerns zu sehen sein.

Der andere Anbieter ist Dazn, der schon heute die Spiele überträgt. Hinter diesem Streamingdienst steht die britische Beteiligungsgesellschaft Access Industries des Multimilliardärs Leonard Blavatnik. Dazn hat in den vergangenen Jahre in allerlei Rechte investiert und sich schon den Ruf als „Netflix des Sports“ erworben.

In Deutschland ist die Champions-League seit vergangenem Jahr nicht mehr frei empfangbar, Sky und Dazn teilen sich bisher die (alten) Rechte. Das ZDF darf neben Dazn das Finale übertragen und am Mittwochabend eine Zusammenfassung aller Spiele anbieten.

Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Peitsmeier, Henning
Henning Peitsmeier
Wirtschaftskorrespondent in München.
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