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FAZ plus ArtikelVerblendete Fußball-Fans

Stadionverbot für Rassisten

EIN KOMMENTAR Von Jan Ehrhardt
Aktualisiert am 29.04.2019
 - 09:02
Klare Botschaft gegen Rassismus: Der englische Fußballprofi Danny Rose positioniert sich.
Fußballspieler werden immer wieder rassistisch beleidigt. Einer davon hat nun härteste Strafen für dieses unsägliche Verhalten gefordert. Doch auf Rassismus beim Fußball kann es nur eine Antwort geben.

Ilkay Gündogan, Leroy Sané, Raheem Sterling, Danny Rose, Mohamed Salah, Tiemoué Bakayoko und Franck Kessié: Die Liste der Profis, die allein in den vergangenen Wochen rassistisch beleidigt wurden, ist lang. Dies sind nur einige der Fälle, die öffentlich geworden sind. Die Dunkelziffer wird um ein Vielfaches höher liegen. Denn: Die Anonymität der großen Zuschauertribünen verlockt immer wieder Fehlgeleitete zu diffamierenden Äußerungen gegenüber Spielerinnen und Spielern anderen Geschlechts, anderer Nationalität, Hautfarbe oder Religion. Das gilt auch für den Amateurbereich, wo die fehlende Öffentlichkeit und Medienpräsenz Schutz bieten. Der moderne Fußball hat mehrere Probleme. Aber eines davon, ein großes, heißt Rassismus.

Niemand sollte wegsehen

Jeder freie Mensch darf zumindest in weiten Teilen der Welt ein Fußballspiel besuchen. Dadurch finden sich die verschiedensten moralischen und politischen Strömungen auf den Rängen wieder. Wie im öffentlichen Leben aber muss auch beim Fußball die Zivilcourage stärker sein, als es diese unsäglichen Verfehlungen des menschlichen Geistes sind. Niemand sollte tatenlos zusehen. Niemand sollte wegsehen.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Ehrhardt, Jan
Jan Ehrhardt
Sportredakteur.
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