WM-Qualifikation

Serbien schockt Portugal in der letzten Minute

14.11.2021
, 22:56
Aleksandar Mitrovic trifft für Serbien und ist kaum mehr zu halten.
Serbien gewinnt in der Nachspielzeit in Portugal und sichert sich das WM-Ticket. Cristiano Ronaldo muss mit seiner Elf in die Playoffs. Dramatisch geht es auch in Kroatien zu. Spanien fährt nach Qatar.
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Spanien und Serbien haben sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Qatar qualifiziert. Spanien mühte sich am Sonntagabend zu einem 1:0 (0:0) gegen Verfolger Schweden, der in die Playoffs einzieht. Portugal gab das sichere Ticket daheim gegen Serbien in der Nachspielzeit noch aus der Hand und muss nach dem 1:2 (1:1) als Zweiter zittern.

Die Spanier dominierten vor heimischer Kulisse über weite Strecken die Partie, die vom deutschen Schiedsrichter Felix Brych geleitet wurde. Es dauerte aber bis zur 86. Minute, ehe Alvaro Morata traf. Schweden verzichtete in der Anfangsformation auf Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic und strahlte zu selten Gefahr aus. Die größte Chance vergab Emil Forsberg von RB Leipzig (40.).

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Im zweiten Spiel der Gruppe B gab es beim 1:1 (1:0) zwischen Griechenland und dem Kosovo eine Punkteteilung. Giorgos Masouras' Führungstreffer (44.) wurde von Amir Rrahmani egalisiert (76.).

Portugal ging durch den ehemaligen Münchner Renato Sanches früh in Führung (2.). Die Serben machten Druck und kamen durch Dusan Tadic zum verdienten Ausgleich (33.). In der Nachspielzeit sorgte Aleksandar Mitrovic für serbische Jubelstürme. Irland sicherte sich mit einem 3:0 (0:0) in Luxemburg den dritten Rang in der Gruppe A.

Der Russe Fedor Kudriaschow lenkt den Ball ins eigene Tor ab.
Der Russe Fedor Kudriaschow lenkt den Ball ins eigene Tor ab. Bild: AP

Ein Eigentor von Fedor Kudriaschow bescherte dem WM-Zweiten Kroatien doch noch das Ticket für die Endrunde in Qatar. Dem russischen Verteidiger unterlief in der 81. Minute das Malheur zum 0:1 (0:0)-Endstand im Dauerregen von Split. Dadurch zog Kroatien am letzten Spieltag der Gruppe H noch an Russland vorbei und sicherte sich die direkte Qualifikation. Russland muss nun den schweren Gang in die Playoffs antreten, in denen nur noch drei weitere WM-Tickets vergeben werden. In den Playoffs sind die zehn Gruppenzweiten sowie die zwei besten Gruppensieger der Nations League vertreten.

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In Split war Kroatien die bessere Mannschaft, rannte aber immer wieder gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste vergeblich an. Auch der Hoffenheimer Stürmer Andrej Kramaric war bei seinen Aktionen glücklos. Erst in der Schlussphase durften die Gastgeber jubeln, als Kudriaschow eine Flanke ins eigene Tor ablenkte. Damit droht nun Russland, das schon bei der WM 2018 unglücklich an Kroatien im Viertelfinale im Elfmeterschießen gescheitert war, erstmals seit der WM 2010 wieder eine Endrunde zu verpassen.

Hinter der direkt qualifizierten deutschen Nationalmannschaft sicherte sich in der Gruppe J Nordmazedonien die Teilnahme an den Playoffs. Ein 3:1 (1:0)-Sieg gegen Island genügte am Sonntagabend, um Verfolger Rumänien auf Distanz zu halten. Allerdings musste Nordmazedonien zittern, denn Jon Dagur Thorsteinsson egalisierte nach dem Seitenwechsel (54.) Ezgjan Alioskis Führungstor (7.). Eljif Elmas erlöste die Gastgeber mit zwei Toren (65./86.).

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Die abermalige Aufholjagd der Skandinavier wurde auch wegen einer Gelb-Roten Karte gegen Isak Bergmann Johannesson gebremst (79.). Die Rumänen lösten ihre Aufgabe mit einem 2:0 (1:0) in Liechtenstein. Allerdings konnten sie den Rückstand auf Nordmazedonien nicht wettmachen. Dennis Man (7.) und Nicusor Bancu (87.) trafen, Nicolae Stancius verschoss einen Strafstoß (34.).

Quelle: dpa
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