WM-Qualifikation

Das missratene Comeback des Zlatan Ibrahimovic

12.11.2021
, 09:22
„Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen“: Zlatan Ibrahimovic
Mit über 40 Jahren möchte Zlatan Ibrahimovic noch einmal zu einer Fußball-WM. Doch in Georgien kassiert Schweden eine völlig überraschende Niederlage. Der Frust beim Stürmerstar ist groß.
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Mit gesenktem Kopf stapfte Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic vom Feld. Nach über einem halben Jahr stand er am Donnerstagabend wieder in der Startformation der schwedischen Fußball-Nationalmannschaft. Allerdings war das Comeback des Angreifers nicht von Erfolg gekrönt, denn seine Mannschaft unterlag in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 in Qatar beim Außenseiter Georgien mit 0:2 (0:0) und erlitt somit einen Rückschlag im Kampf um Platz eins in der Gruppe B. Allein der Profi des AC Mailand, der elf Länderspiele aufgrund von Verletzungen verpasst hatte, scheiterte sieben Mal vor dem gegnerischen Tor.

Ibrahimovic haderte im Interview mit dem schwedischen Fernsehsender „C More“ mit der Abschlussschwäche: „Wir waren viel besser als der Gegner. Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen. Das Einzige, was uns gefehlt hat, waren die Tore.“ Wie es geht, zeigte Chwitscha Kwarazchelia. Er schockte Schweden nach dem Seitenwechsel mit zwei Treffern (61./77.). „Wir sind natürlich frustriert, das ist ganz normal“, sagte Ibrahimovic. „Jeder will gewinnen, aber manchmal geht nicht alles glatt. Ich denke, wir haben trotzdem gute Arbeit geleistet.“

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Nun kommt es an diesem Sonntag (20.45 Uhr bei DAZN) in Sevilla zu einem Entscheidungsspiel um den Gruppensieg gegen Spanien. Die Iberer überholten Schweden dank eines 1:0 (1:0)-Erfolgs in Griechenland. Ibrahimovic hofft, seiner Mannschaft dann mehr helfen zu können. „Es steht noch ein Spiel aus. Wir werden unser Bestes geben, um die gewünschten Ziele zu erreichen. Wir alle übernehmen Verantwortung, werden aber nicht wieder so viele Chancen bekommen. Aber wenn wir sie bekommen, müssen wir sie diesmal verwerten“, fordert der 40-Jährige mehr Kaltschnäuzigkeit von sich und seinen Mannschaftskollegen.

Auch Portugal hat die Tabellenführung übernommen, allerdings kam das Team um Cristiano Ronaldo nicht über ein 0:0 gegen Irland hinaus. Zudem sah Innenverteidiger Pepe die Gelb-Rote Karte (81.). Auch Aserbaidschan musste das Heimspiel gegen Luxemburg in Unterzahl beenden. Sowohl die Hausherren als auch Luxemburg, die sich 1:3 (0:0) trennten, haben keine Chance mehr auf ein WM-Ticket.

In der Gruppe H behauptete Russland den ersten Platz vor Kroatien. Die Russen lösten ihre Aufgabe gegen Zypern mit 6:0 (1:0) und der WM-Zweite legte auf Malta mit einem standesgemäßen 7:1 (4:1) nach. Außerdem spielte die Slowakei 2:2 (0:1) gegen Slowenien. Bei den Gästen sah Miha Blazic die Gelb-Rote Karte nach 57 Minuten. Hinter der deutschen Mannschaft bleibt es in der Gruppe J spannend. Nordmazedonien schob sich durch einen 5:0 (2:0)-Erfolg in Armenien vorbei an den Rumänen, die sich mit einem 0:0 gegen Island begnügen mussten.

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Quelle: tora./dpa
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