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FAZ plus ArtikelHandball-Kommentar

Die „Bad Boys“ sind Geschichte

EIN KOMMENTAR Von Christian Kamp
 - 11:41

Wer an Handball denkt, denkt nicht an „Die Mannschaft“. Der zweitliebste Ballsport der Deutschen dreht sich nicht derart um sich selbst, dass er auf die Idee käme, den sprachlichen Teambegriff als solchen für sich zu reklamieren und zu monopolisieren. Stattdessen zogen die Handballspieler in den vergangenen Jahren als „Bad Boys“ durch die Hallen, zuerst sehr erfolgreich, als Europameister 2016 und Olympia-Dritter, danach weniger: als jeweils Neunter bei der WM 2017 und der EM 2018. Nun, vor der Heim-WM, ist dieser Begriff heimlich, still und leise begraben worden.

Man wird es gewiss noch oft genug zu hören bekommen, selbst der Hallensprecher bei den jüngsten Testspielen war noch nicht im Bilde. Aber die Mannschaft und ihr Trainer Christian Prokop wollen nicht mehr unter diesem Etikett firmieren, das ihnen Prokops Vorgänger Dagur Sigurdsson für die EM 2016 verpasst hatte, in Anlehnung an die Detroit Pistons in der nordamerikanischen Basketball-Liga.

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Quelle: F.A.Z.
Christian Kamp
Sportredakteur.
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