Diamond League

Mihambo nur Fünfte bei WM-Generalprobe in Stockholm

30.06.2022
, 22:20
Deutsche Meisterin, Olympiasiegerin und Politikstudentin Malaika Mihambo: Die Weitspringerin kam beim Diamond League-Wettkampf in Stockholm nur auf Rang fünf, verschenkte eine bessere Plazierung beim Anlauf.
Der Olympiasiegerin hätte für den Sieg die gleiche Weite wie bei den Deutschen Meisterschaften gereicht. Speerwerfer Julian Weber überrascht mit Rang drei, und die kränkelnde Gesa Krause hadert mit der Zeit.
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Weitspringerin Malaika Mihambo hat den letzten großen Test vor den Leichtathletik-Weltmeisterschaften nur auf Platz fünf beendet. Beim Diamond-League-Meeting in Stockholm am Donnerstag vergab die Titelverteidigerin indes den durchaus möglichen Erfolg. Olympiasiegerin Mihambo landete zweimal bei 6,72 Metern, sprang dabei aber einmal noch vor dem Brett ab und verschenkte mehr als 20 Zentimeter. Den Sieg holte die zweimalige Hallen-WM-Dritte Lorraine Ugen aus Großbritannien mit 6,81 Metern.

Bei den deutschen Meisterschaften in Berlin war Mihambo zuletzt 6,85 Meter gesprungen.

Die WM in Eugene im amerikanischen Bundesstaat Oregon beginnt am 15. Juli, der Deutsche Leichtathletik-Verband wird sein Aufgebot an diesem Freitag bekanntgeben.

Speerwerfer Julian Weber belegte mit starken 89,08 Metern den hervorragenden dritten Rang, konnte sich die Weite aber angesichts schwieriger Bedingungen selbst kaum erklären. „Es war ein Glückswurf, würde ich sagen“, meinte er im TV-Sender Sky. Der deutsche Meister aus Mainz musste sich nur Weltmeister Anderson Peters aus Grenada und Olympiasieger Neeraj Chopra aus Indien geschlagen geben. Peters schaffte 90,31 Meter, Chopra warf persönliche Bestleistung mit 89,94 Metern. Johannes Vetter kuriert derzeit seine Schulterbeschwerden aus und fehlte auch in Stockholm.

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Die WM-Dritte Gesa Krause kam über 3000 Meter Hindernis bei ihrem Saisoneinstand nicht über Rang acht hinaus. Die zuletzt unter starken Erkältungssymptomen leidende 29-Jährige lief 9:44,44 Minuten. „Eine solche Zeit ist natürlich nicht das, was ich mir wünsche oder wofür ich trainiere“, sagte Krause, es fehle noch an der Kraft. Den Sieg holte die für Kasachstan laufende Daisy Jepkemei in 9:15,77 Minuten. Die deutsche Meisterin Lea Meyer wurde Fünfte mit persönlicher Bestzeit von 9:25,61 Minuten, Elena Burkard kam in 9:40,67 Minuten auf Platz sieben.

100-Meter-Olympiasieger Marcell Jacobs aus Italien sagte seinen Start kurzfristig ab. Wie die Organisatoren mitteilten, habe der Italiener einen Tag zuvor Schmerzen im Training verspürt. Sein Trainer Paolo Camossi erklärte, dass Jacobs über Beschwerden im Gesäßmuskel geklagt hatte. Wenige Tage vor der WM habe man am Donnerstag „das Risiko zu laufen“ nicht eingehen wollen.

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Weltrekordler Armand Duplantis hat dagegen in seiner Heimat die Freiluft-Bestmarke im Stabhochsprung geknackt. Der Schwede übersprang im zweiten Versuch 6,16 Meter. Duplantis hält mit 6,20 Metern den Weltrekord, den er in der Halle im März aufgestellt hatte.

Quelle: dpa/sid
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