FAZ plus ArtikelAlis Bruder Rahaman

„Ich fühle mich glücklich und traurig zugleich“

Von Michael Wittershagen
25.05.2021
, 10:00
„Er hätte sein letztes Hemd hergegeben für jeden, der es gebraucht hätte“, sagt Rahaman Ali (rechts) über seinen Bruder Muhammad Ali.
Bald ist der fünfte Todestag von Box-Legende Muhammad Ali. Sein Bruder Rahaman Ali schreibt über sein Leben im Hintergrund des Champions. Dabei spannt er die Geschichte bis in die Gegenwart.
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Seine Stimme klingt nicht mehr nach dem Mann, der er einmal war: 1,92 Meter groß, mehr als 90 Kilogramm schwer. Rahaman Ali war Boxer, ein Profi im Schwergewicht: 14 Siege in 18 Kämpfen, sieben davon durch K. o. „I am happy, I feel good“, sagt der Sechsundsiebzigjährige heute am Telefon. Doch er spricht langsam, leise, er zögert oft vor dem nächsten Wort.

Louisville, im Bundesstaat Kentucky. Rahaman Ali lebt noch immer in der Stadt, die durch seinen Bruder weltberühmt geworden ist. Dort wurde Muhammad Ali am 17. Januar 1941 als Cassius Clay geboren, dort liegt er seit dem 10. Juni 2016 auf dem Cave Hill Cemetery begraben. Etwas mehr als zwei Wochen sind es an diesem Nachmittag noch bis zum fünften Todestag seines Bruders, als sich Rahaman Ali auf den Weg zum Grab begibt. Er trägt einen Anzug, einen Hut und eine Maske in den Farben der amerikanischen Flagge. Er ist in Sorge, deshalb ist er hier.

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Quelle: F.A.S.
Michael Wittershagen - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Michael Wittershagen
Zuständig für den Sport in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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