FAZ plus ArtikelTipps und Tricks für den Sport

Brauche ich wirklich eine Smartwatch?

Von Michael Wittershagen
20.07.2021
, 11:48
Wenn es an Bewegung mangelt, kann die Smartwatch darauf hinweisen.
Messgeräte am Handgelenk können helfen. Doch es gibt auch Kritik. Auch an der Frage, ob man besser morgens oder abends Sport macht, scheiden sich die Geister. Und hilft ein Fitness-Spiegel weiter?

Brauche ich das? Hörst du die Signale?! Herzfrequenz, Sauerstoffgehalt, Schlafrhythmus – es gibt kaum noch etwas, was die smarten Uhren am Handgelenk nicht protokollieren. Kritiker erkennen darin eine Entfremdung von sich selbst, der Sportwissenschaftler Ingo Froböse aber glaubt an den Nutzen derartiger Messgeräte: „Gerade Anfänger können gut von ihnen profitieren, weil die Sensibilität für den eigenen Organismus zu Beginn noch nicht vorhanden ist.“

Wie fühle ich mich bei einem Puls von 120? Ab wann komme ich außer Atem? Daten geben dem subjektiven Empfinden einen Rahmen und können dabei helfen, die Lust am Sport nicht zu verlieren. Und trotzdem warnt Froböse vor einem Phänomen, dem er immer wieder begegnet: „Ich darf die Sinnlichkeit für meinen Körper nicht an die Technik abgeben, ich muss mir mein Gefühl bewahren.“

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Quelle: F.A.S.
Michael Wittershagen - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Michael Wittershagen
Zuständig für den Sport in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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