FAZ plus ArtikelGolf-Star Bryson DeChambeau

Hat sich der „verrückte Wissenschaftler“ verrechnet?

Von Wolfgang Scheffler
10.04.2021
, 10:36
Macht aus Golf eine Wissenschaft: Bryson DeChambeau
Auch beim Masters in Augusta versucht Top-Golfer Bryson DeChambeau das Optimum aus sich und dem Sport herauszuholen. Doch nicht immer gehen seine akribisch ausgetüftelten Pläne auf.

Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass auch im Golf sorgsam ausgearbeitete Pläne nicht immer aufgehen, dann hat ihn der Profi mit dem Spitznamen „mad scientist“ (verrückter Wissenschaftler) am ersten Tag des 85. Masters in Augusta (Georgia) geliefert. Bryson DeChambeau hatte sich akribisch zurechtgelegt, wie er dank seiner neu gewonnenen Power den hügeligen Platz mit den tückischen, stark ondulierten Grüns am besten spielen wollte.

Obwohl der erste Versuch, mit schierer Gewalt den rund 6800 Meter langen Platz und die Weltelite zu bezwingen, im November vorigen Jahres kläglich gescheitert war, will der US-Open-Champion es in diesem Jahr noch einmal mit dem gleichen Rezept versuchen. Er hatte unmittelbar vor Beginn des Turniers noch einmal den deutschen Long-Drive-Champion Martin Borgmeier kontaktiert und sich auf dessen Rat einen Driver mit einem besonders leichten, eigens für seine gewaltige Power gehärteten Kopf und 5,5 Grad Loft von seinem Ausrüster fertigen lassen.

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