FAZ plus ArtikelChaos bei Reit-Veranstaltung

Blut und Tränen

Von Evi Simeoni, Aachen
03.07.2022
, 16:34
Verletzte sich auf dem von vielen Reitern gelobten Kurs: Allstar, hier mit Reiterin Rosalind Canter
Ein totes Pferd sorgt für Bestürzung beim CHIO in Aachen, dem eigentlich größten Fest der Reiterei. Auch um die deutsche Dressur-Größe Isabell Werth gibt es reichlich Wirbel.
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Wenn Cathrine Dufour mit ihrer Dressuraufgabe zum Schluss kommt, wenn sie ihr Pferd vor dem Chefrichter zum Halten gebracht hat, grüßt sie mit einer besonders eleganten Geste der rechten Hand. Dann nickt sie kurz, der Applaus bricht los und sie reckt die Fäuste. Von Donnerstag bis Sonntag tat die Dänin dies notorisch als Siegerin. Beim CHIO in Aachen gelang ihr ein fantastischer Durchmarsch: Fünf Starts mit ihren beiden Pferden Bohemian und Vamos Amigos und fünf überlegene Siege. Gesamtsieg natürlich auch. Und ihre Mannschaft führte sie zum ersten Triumph im Nationenpreis.

Nach ein paar Jahren als internationale Medaillenanwärterin hat die Dreißigjährige es geschafft, sich an die Spitze des Feldes zu setzen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sie bei den Heim-Weltmeisterschaften im August in Herning drei Goldmedaillen gewinnen wird. Und das mit Recht. Man merkt ihren Pferden an, dass sie für ihre Reiterin kämpfen. So soll sie sein, die Einheit zwischen Reiter und Pferd.

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Autorenporträt / Simeoni, Evi
Evi Simeoni
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