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Deutsche Handball-Teams

Makellose Bilanz

Aktualisiert am 10.02.2020
 - 09:26
Knapper Sieg in der Bundesliga: Hannover-Burgdorf mit Cristian Ugalde am Ball
Handball-Meister Flensburg-Handewitt überzeugt in der Champions League. Im EHF-Cup gelingt allen deutschen Teilnehmern der Start in die Gruppenphase. Und in der Bundesliga bleibt Kiel oben.

Fünf Spiele, fünf Siege: Die Handball-Bundesligaklubs haben ihre internationalen Aufgaben am Wochenende erfolgreich gelöst. Der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt holte in der Königsklasse einen wichtigen 26:25 (11:9)-Sieg beim kroatischen Rekord-Champion HC PPD Zagreb und bleibt auf Kurs Achtelfinale.

Im EHF-Pokal starteten alle vier deutschen Clubs erfolgreich in die Gruppenphase. Die Füchse Berlin setzten sich am Sonntagabend beim französischen Vertreter Pays d’Aix UC mit 25:23 (11:10) durch. Die Rhein-Neckar Löwen kamen zu einem glücklichen 32:31 (16:16) gegen Usam Nimes Gard. Der SC Magdeburg bezwang den slowenischen Vertreter Gorenje Velenje mit 32:26 (15:13), die MT Melsungen gewann mit 26:21 (12:10) gegen Gwardia Opole aus Polen.

Flensburg festigte dank des Erfolges in Zagreb mit 9:13 Punkten den fünften Tabellenplatz in der Gruppe A und kann am kommenden Samstag mit einem Sieg gegen Elverum das Weiterkommen vorzeitig perfekt machen. „Wir sind sehr glücklich über diese beiden wichtigen Punkte - speziell nach der harten Reise, die wir hatten“, sagte SG-Trainer Maik Machulla.

Am Donnerstagabend hatte sein Team noch in der Bundesliga mit dem letzten Wurf den 21:20-Sieg beim Bergischen HC gerettet, am Samstag war es ähnlich eng. „Gerade in der zweiten Hälfte hatten wir einen sehr guten Angriff, der gute Bewegungen zeigte und immer wieder Lösungen fand. Dagegen hatten wir unsere Probleme in der Deckung gegen den Zagreber Angriff mit sieben Feldspielern“, analysierte Machulla. „Das war der Grund, weshalb wir bis zum Schluss um den Sieg kämpfen mussten.“ Bester SG-Werfer war Rechtsaußen Marius Steinhauser mit sieben Toren.

Keine Mühe hatte Magdeburg beim Erfolg gegen Velenje, zu dem Daniel Pettersson als bester Schütze neun Tore beitrug. SCM-Trainer Bennet Wiegert konnte es sich sogar leisten, einige Leistungsträger zu schonen.

Melsungen führte gegen Opole schon mit sechs Toren (11:5/25.), obwohl Trainer Heiko Grimm die drei deutschen Nationalspieler Julius Kühn, Kai Häfner und Tobias Reichmann draußen ließ. Danach leisteten sich die Nordhessen, für die Dimitri Ignatow sechs Tore erzielte, aber einige Unkonzentriertheiten. Beim 17:17 (47.) drohte die Partie sogar zu kippen, ehe der Bundesligist noch mal anzog.

In Mannheim traf Nationalspieler Jannik Kohlbacher mit seinem siebten Tor zwei Sekunden vor Schluss zum Sieg für die Rhein-Neckar Löwen, die sich über weite Strecken schwer taten. Regisseur Andy Schmid war mit acht Treffern bester Löwen-Werfer. Auch die Füchse mussten bis zum Schluss kämpfen, ehe der Auftakterfolg feststand. Stipe Mandalic traf sechsmal für die Berliner.

Kiel in der Bundesliga erfolgreich

Unterdessen hat Rekordmeister THW Kiel seine Tabellenführung in der Bundesliga mit einem souveränen 29:15 (12:8)-Sieg gegen den HC Erlangen gefestigt. Der DHB-Pokalsieger liegt mit 36:8 Punkten weiter vor Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt (34:10). Die TSV Hannover-Burgdorf gewann mit Mühe gegen die vom Abstieg bedrohten Eulen Ludwigshafen mit 25:23 (12:13)-Erfolg und schob sich mit 34:12 Zählern auf Rang drei vor.

Vor 10.285 Fans hatte Kiel nur in den ersten 20 Minuten Probleme. Bis zum 7:7 agierten die Gäste auf Augenhöhe. Danach verschaffte sich der Spitzenreiter, der unter der Woche in der Königsklasse einen überzeugenden 34:23-Sieg gegen Champions-League-Gewinner Vardar Skopje gelandet hatte, bis zur Pause ein Vier-Tore-Polster. Nach dem Wechsel drehte der THW, der in Niclas Ekberg (6 Tore) seinen besten Schützen hatte, richtig auf. Auch der Ausfall von Abwehrstratege Patrick Wiencek, der nach einem Zusammenprall mit Erlangens Nico Büdel in der ersten Halbzeit nicht mehr auf das Parkett zurückkehrte, fiel nicht ins Gewicht.

Wesentlich schwerer tat sich Hannover beim Erfolg gegen Ludwigshafen. Die Gäste lagen beim 17:14 sogar mit drei Toren vorn, doch am Ende blieb die Überraschung aus. Nationalspieler Timo Kastening war mit acht Toren bester Werfer beim Sieger. Ludwigshafen bleibt mit 12:34 Punkten auf einem Abstiegsplatz.

Quelle: dpa
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