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FAZ plus ArtikelDeutsches Hockey-Wunder 2004

„Da kriege ich heute noch Gänsehaut“

Von Peter Penders
Aktualisiert am 28.05.2020
 - 08:23
Versunken im Glück: Franziska Gude (links) und Julia Zwehl nach dem Sieg im olympischen Finale 2004
Die deutschen Hockeyfrauen – ein „Team Wundertüte“ – und der Gold-Coup von Olympia 2004: Es ist eine Geschichte über einen Zusammenhalt, den Außenstehende wohl nicht nachvollziehen können. Entstanden ist ein Bund für immer.

Ihre Whatsapp-Gruppe heißt „Golden Girls“, und wenn dort ab und an eine Nachricht aufploppt, ist die Erinnerung sofort wieder da. Dann stehen sie wieder ganz oben auf dem Treppchen, den Lorbeerkranz des Siegers im Haar – und wer sie 2004 in Athen so versunken im Glück und ineinander verschlungen Sirtaki tanzen sah, war sich sicher, dieser Bund würde sie lange durchs Leben tragen. Der Eindruck täuschte nicht, die „Golden Girls“, zu denen mit den Trainern Markus Weise und Wolfgang Kluth sowie dem Mannschaftsarzt Winfried Koller auch ein paar Männer gehören, treffen sich in regelmäßigen Abständen am 26. August, dem Jahrestag ihres „Jahrhundertereignisses“, immer noch.

„Das hat etwas Magisches. Wir haben eine extrem hohe Verbundenheit, die man als Außenstehender vermutlich nicht nachvollziehen kann. Das bleibt für immer, ein Leben lang“, sagt Julia Zwehl. Sie war damals die zweite Torhüterin der deutschen Hockeydamen, die vor 16 Jahren über jedes Ziel hinausschossen und sich gegen jede Wahrscheinlichkeit einen Traum erfüllten, den keine vor Turnierbeginn gehabt hatte: Olympiagold. „Es hat mein Leben bereichert, dass ich dabei gewesen bin“, sagt die Hannoveranerin.

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Kaum etwas scheint vergänglicher als ein Fußballspiel, ein Wettkampf, ein Rennen selbst auf höchstem Niveau. Aber es gibt Ereignisse, die weit über den Tag hinaus, über viele Jahre hinweg bis in die Gegenwart wirken, die von wundersamen, ergreifenden Wenden getragen werden, die vom Beginn einer beispiellosen oder gar vom tragischen Ende einer grandiosen Ära erzählen. Sie bewegten die Welt des Sports. Wir waren dabei und berichten an dieser Stelle in loser Folge von unseren Erlebnissen und Abenteuern als Reporter.

Quelle: F.A.Z.
Peter Penders - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Peter Penders
Stellvertretender verantwortlicher Redakteur für Sport.
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