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FAZ plus ArtikelDeutsche Teams für Olympia

Zusammen nicht stark genug

EIN KOMMENTAR Von Anno Hecker
Aktualisiert am 13.01.2020
 - 21:45
Tränen statt Ticket: Olympia findet ohne Deutschlands Volleyballspieler statt.
Die Quote der qualifizierten deutschen Teams für Olympia ist ernüchternd. Das drückt auf die Stimmung. Woran liegen diese Probleme vor den Spielen 2020 in Tokio? Es gibt eine Fülle konkreter Erklärungen.

Können die Deutschen in Mannschaftssportarten etwa nicht mehr gewinnen? Am Sonntag sind Tränen geflossen. Tokio, die Olympischen Sommerspiele, erschienen den deutschen Volleyballerinnen nach dem souveränen Einzug ins Finale des Qualifikationsturniers zum Greifen nah. Aber dann gewann die Türkei. Aus der Traum, wie zuvor bei den Männern. Wie schade. Schon wieder müssen zwei deutsche Teams von der Liste gestrichen werden. Zehn sind gescheitert, neun haben noch eine Chance, erst drei, das Fußballteam der Männer und, ja, auf die ist Verlass, beide Hockey-Nationalmannschaften dürfen in Japan antreten.

Wer Mannschaftssportler bei Olympia erlebt hat, weiß, was diese vorerst ernüchternde Quote bedeutet: ein Stimmungsverlust im Olympiateam. 2008 hockte sich der große Dirk Nowitzki aus der Welt des superreichen Basketballs nicht zufällig auf die Hockey-Tribüne während der Sommerspiele von Peking und beflügelte den Deutschen Nevado mit seiner so lautstarken wie unüberhörbaren Anfeuerung: „Super, Carlos!“ In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war vom „Epizentrum des Teamgeistes“ die Rede. Je mehr Mannschaften eine Nation zu Olympia bringt, desto eher lässt sich der olympische Spirit wiederentdecken.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Hecker, Anno
Anno Hecker
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