FAZ plus ArtikelDer Pferdesport staunt

Hat sich die Dressur-Welt tiefgreifend verändert?

Von Evi Simeoni, Herning
11.08.2022
, 12:36
Die drei Tonangeberinnen: Cathrine Laudrup-Dufour, Charlotte Fry und Dinja van Liere (von links)
Mit einem unschuldigen Lächeln räumt die junge Engländerin Lottie Fry zwei WM-Titel ab. Die große Favoritin Cathrine Laudrup-Dufour kann da nur tapfer gratulieren. Und das könnte erst der Anfang sein.
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Wie fühlt man sich, wenn einem ein Albtraum aus jugendlicher Unbekümmertheit und eiserner Disziplin die Party verdirbt? Eigentlich hätten dies die Weltmeisterschaften von Cathrine Laudrup-Dufour werden sollen, alles war hergerichtet für den bisherigen Höhepunkt ihres Lebens als Dressurreiterin. Drei Goldmedaillen schienen wie reife Früchte für sie an den Zweigen von Herning zu hängen, bei ihren dänischen Heimspielen. Doch dann kam die süße Lottie aus England.

Die lachte fröhlich und rückte ihr schon beim ersten Wettbewerb so auf die Pelle, dass sogar der Mannschafts-Titel für Dänemark in Gefahr geriet. Dufour konnte ihn gerade noch retten, ziemlich knapp zwar, doch die Pflichtaufgabe wurde erfüllt. Allerdings schwante ihr da schon, was in den beiden Einzelwettbewerben auf sie zukommen würde. Ihre Miene spannte sich an, gefasst und ein bisschen bleich absolvierte sie ihre vielen Termine, bei denen sie eigentlich vor Glück hätte sprühen sollen.

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Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Simeoni, Evi
Evi Simeoni
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