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FAZ plus ArtikelE-Sports bei der Eintracht

Millionenumsatz mit Pixelkickern

Von Timo Schmidt
Aktualisiert am 26.02.2020
 - 12:30
Virtuelle Eintracht: E-Sport-Leiter Max Brömel (links) beobachtet die Profispieler im Leistungszentrum des Vereins.
Eintracht Frankfurt will nicht nur auf dem Rasen Gewinne erzielen, sondern auch im Milliardenmarkt E-Sports. Seit 2019 tritt ein Team des Vereins in der „Virtual Bundesliga“ an. Eindrücke vom entscheidenden Spieltag.

Beide Mannschaften kommen mit Schwung aus der Halbzeit. Zunächst eine dicke Chance für den VfB Stuttgart, doch Evan N‘Dicka kann sich in die Schusslinie werfen. Dann ist die Eintracht am Zug. Was für ein schöner Pass von Danny DaCosta in Richtung André Silva, Silva jetzt allein vor dem Tor. Macht er ihn? Er macht ihn. Mit einem starken Schuss in die linke untere Ecke. Triumphierend schreit Andi Gube auf. Endlich, der Führungstreffer, durch seinen Spieler. Gube lehnt sich zurück und nimmt einen Schluck aus der Wasserflasche, während die Wiederholung des Tores über den Bildschirm flimmert. Dann konzentriert er sich wieder auf den Monitor und die Spielkonsole.

Fußball kann nervenaufreibend sein. Auch wenn er nur virtuell ist. Und nicht im Stadion stattfindet, sondern nebenan, in einem kleinen Raum im Sportleistungszentrum von Eintracht Frankfurt am Riederwald. Andi Gube und sein Teampartner Maik Kubitzki sitzen in dem Raum vor den Bildschirmen, die an einer Wand aufgereiht sind. Die beiden jungen Männer sind E-Sportler bei Eintracht Frankfurt und spielen gegen andere Profispieler von Bundesligavereinen, nicht auf dem Rasen, sondern an Videospiel-Konsolen mit der Fußballsimulation „Fifa“. Dabei spielen sie mit den Pixel-Abbildern realer Eintracht-Fußballer um die Meisterschaft in der „Virtual Bundesliga“, die seit einem Jahr von der Deutschen Fußball Liga und dem Computerspielekonzern EA ausgerichtet und live vom Fernsehsender Pro Sieben Maxx übertragen wird.

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Quelle: F.A.Z.
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