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Tom Bradys Beweis

Von Jan Ehrhardt
17.01.2021
, 11:32
Der einzigartige Erfolg des Ausnahme-Quarterbacks Tom Brady galt auch als Werk seines Trainers Bill Belichick. Mit 43 Jahren zeigt Brady in Tampa Bay, was er ohne den Coach kann – auch in den Play-offs. Die Fakten sind erstaunlich.

Tom Brady wollte einst etwas beweisen. Zumindest behauptete er das. Er wollte beweisen, dass er es noch draufhat, dass er es noch kann. Tom Brady, der im American Football alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt. Der als einer der besten, wenn nicht sogar der beste Quarterback gilt, der diesen Sport je gespielt hat. Dieser Tom Brady stellte sich vor einem knappen Jahr vor ein Mikrofon und sagte: „Ich habe das Gefühl, dass ich mir beweisen möchte, dass ich weiterhin auf höchstem Niveau spielen kann.“ Auch mit 43 Jahren. Und nach sechs gewonnenen Super Bowls, mehr als jeder andere in der National Football League (NFL) je gewinnen konnte.

Diese Aussage erstaunte, auch weil sie auf etwas folgte, was lange undenkbar gewesen war: Nach fast 20 Jahren entschloss sich Brady dazu, die New England Patriots zu verlassen, das einzige Team, für das er bis dahin je gespielt hatte, und zu den Tampa Bay Buccaneers zu wechseln. Die Zahlen allerdings, mit denen er diesen vor einem knappen Jahr formulierten Anspruch nun untermauert, sind nicht weniger erstaunlich: In seiner ersten Saison führte Brady sein Team zu elf Siegen, dabei warf er für insgesamt 40 Touchdowns; ein Wert, den er zuletzt 2007 erreicht hatte.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Ehrhardt, Jan
Jan Ehrhardt
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