FAZ plus ArtikelDiskriminierung in der NFL

Die weiße und die schwarze Tür

Von Jan Ehrhardt
23.03.2021
, 11:32
„Klassische Definition rassistischer Diskriminierung“: Football-Profi Najeh Davenport im Jahr 2007
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„Football gibt dir kein Verfallsdatum. Du verfällst“: Haben es schwarze NFL-Profis schwerer, für Spätfolgen nach Kopfverletzungen entschädigt zu werden? Schwere Vorwürfe kommen auf.
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„Ich brauche Hilfe.“ Michael Downs war acht Jahre lang professioneller Footballspieler. In der National Football League (NFL) galt er während seiner Karriere bei den Dallas Cowboys als einer der besten Verteidiger der Liga, vor allem als einer ihrer besten Tackler. Jetzt ist Downs 61 Jahre alt und hat, sagt er, „Probleme mit dem Kopf“. Er vermutet darin Spätfolgen seiner Karriere. Er will Hilfe. Doch er bekommt sie nicht.

Downs fällt es schwer, flüssig zu sprechen. Oft muss er lange nachdenken, ehe ihm die Worte einfallen, die er sagen will. Auch in diesem Interview, das er gegeben hat für eine noch unveröffentlichte Dokumentation der amerikanischen Journalistin Crystal Vasquez über sein früheres Team, das wertvollste der gesamten NFL. Laut dem Magazin „Forbes“ beziffert sich der Wert der Cowboys derzeit auf 5,7 Milliarden Dollar (etwa 4,8 Milliarden Euro), Besitzer Jerry Jones, ein 78 Jahre alter amerikanischer Großunternehmer, hat ein geschätztes Gesamtvermögen von 8,7 Milliarden Dollar (7,3 Milliarden Euro). „Es ist hart, jemanden zu finden, der mir zuhört“, sagt Downs. „Wirklich hart.“

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Ehrhardt, Jan
Jan Ehrhardt
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