FAZ plus ArtikelVorwürfe gegen Springreiter

Die bemerkenswerte Rückkehr des Ludger Beerbaum

Von Julia Basic
02.08.2022
, 08:37
Früher ein gewohntes Bild: Ludger Beerbaum im Nationenpreis-Dress
Springreiter Ludger Beerbaum kehrt noch einmal in die deutsche Equipe zurück. Dabei laufen gegen ihn noch immer Verfahren. Die Reiterliche Vereinigung erklärt, warum Beerbaum dennoch nominiert wurde.
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Ludger Beerbaum im roten Jackett, im Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft der Springreiter – bis vor sechs Jahren war das ein gewohntes Bild. 2016 gewann er bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro Team-Bronze und kündigte noch in Brasilien das Ende seiner Karriere als Mannschaftsreiter an. Wenige Wochen nach den Spielen, beim Nationenpreis-Finale in Barcelona, trug der vierfache Olympiasieger zum vorerst letzten Mal das rote Jackett, das denjenigen vorbehalten ist, die für die deutsche Equipe reiten. 158 Mal war Beerbaum bis dahin für sein Heimatland angetreten, so oft wie kein anderer Reiter.

Am vergangenen Freitag streifte sich der 58-Jährige das auffällige Stück Stoff noch einmal über – für den Nationenpreis von Hickstead in England –, die Deutschen wurden Zweite. „Das sollte keine große Sache sein, kein Rücktritt vom Rücktritt“, betonte Beerbaum. Seine Rückkehr auf Zeit begründete er damit, dass es so kurz vor der Weltmeisterschaft, die am 6. August in Herning in Dänemark beginnt, einen kleinen Engpass an Reitern für den Nationenpreis gegeben habe.

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