FAZ plus ArtikelOlympia-Verschiebung auf 2021

Die Dominojahre des Sports

Von Michael Reinsch, Berlin
01.04.2020
, 16:09
Nach der Verschiebung der Olympischen Spiele werden sportliche Großveranstaltungen bewegt wie Spielsteine. Die Kasse entscheidet, welche Veranstaltung wackelt und welche fällt.

„Ein großes Domino-Spiel“ sieht Thomas Röhler auf die Sportverbände der Welt zukommen. Man kann den Olympiasieger im Speerwurf so oder so verstehen. Einerseits reiht sich, durch die Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021 und nach der Zwangspause des Sports durch den Coronavirus, ein Großereignis des Sports ans andere.

Auf Tokio 2021 folgen, weil um ein Jahr verschoben, die Leichtathletik-Weltmeisterschaften von Eugene 2022, im nächsten Jahr wartet Budapest 2023, und schon sind wieder Olympische Spiele, die von Paris 2024. 2025 ist in der Leichtathletik wieder Weltmeisterschaft, voraussichtlich zum ersten Mal in Afrika. Leichtathletik werde fünf Jahre lang im Sommer eine große Bühne haben, schwärmt Verbandspräsident Sebastian Coe. Sportlerinnen und Sportler kämen in die Wohnzimmer ihres Publikums.

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Quelle: F.A.Z.
Michael Reinsch - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Michael Reinsch
Korrespondent für Sport in Berlin.
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