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FAZ plus ArtikelTokio 2020 erst 2021

Verschiebung war die einzig mögliche Entscheidung

EIN KOMMENTAR Von Evi Simeoni
Aktualisiert am 24.03.2020
 - 19:07
Der Weltsport atmet nach der Verschiebung der Olympischen Spiele ins nächste Jahr zunächst auf. Doch die Folgen werden gravierend sein. Für die Spitzenathleten endet nun eine schlimme Zeit der Zerrissenheit.

Wer hätte sich vorstellen können, dass der Weltsport einmal aufatmen würde, weil Olympische Spiele ausfallen? Die angekündigte Verlegung des für Sommer geplanten Großereignisses in Tokio ist ein noch nie dagewesener Akt von erheblicher sporthistorischer Bedeutung – und sie wird gravierende Folgen für den globalen Sport haben. Aber es gab keine andere Wahl mehr, und die Entscheidung der japanischen Regierung zusammen mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ist die einzig richtige, weil sie die einzig mögliche ist.

Die beiden Hauptakteure, Premierminister Shinzo Abe und IOC-Präsident Thomas Bach, haben lange genug damit gewartet, bis zum allerletzten Moment, darum ging es am Ende eines qualvoll langsamen Prozesses auch plötzlich so schnell. Die Teilnehmernationen hätten Japan und dem IOC die Entscheidung über kurz oder lang aus der Hand genommen, demnächst wahrscheinlich die Vereinigten Staaten, die immer tiefer in die Corona-Krise sinken. Präsident Donald Trump hätte sicherlich gerne als angeblicher Patriot sein angebliches Verantwortungsgefühl demonstriert und den Boykott eines Ereignisses ausgerufen, das ohnehin schon utopisch geworden war.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Simeoni, Evi
Evi Simeoni
Sportredakteurin.
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