FAZ plus ArtikelRadprofi Palzer im Interview

„Wenn du einen schlechten Tag hast, wirst du nicht sterben“

Von Michael Eder
25.08.2021
, 10:08
Der Seitenwechsler: Anton Palzer bei der Spanien-Rundfahrt
Anton Palzer war einer der besten Skibergsteiger der Welt und fährt nun als Radprofi bei der Vuelta: Ein Umsteiger über Grenzerfahrungen, Schmerzen – und warum im Bergsport die Konsequenz bei Fehlern viel größer ist.
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Herr Palzer, Sie waren einer der besten Skibergsteiger der Welt, ehe Sie einen Vertrag als Radprofi beim Team Bora-hansgrohe unterschrieben. Jetzt, fünf Monate später, fahren Sie die Spanien-Rundfahrt, die Vuelta. Gab es schon Momente, in denen Sie den Umstieg aufs Rad verflucht haben?

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Klar, es sind immer wieder Momente dabei, wo man sich fragt, was tut man da eigentlich. Ich bin am sechsten Tag gestürzt und habe relativ viel Haut verloren, das war nicht wirklich optimal. Die letzten Tage waren hart, vor allem der Sonntag. Wenn man mit Schmerzen eine Etappe vor sich hat mit 190 Kilometern und 4700 Höhenmetern, dann ist das schon heftig. Mental und körperlich ist das teilweise eine Grenzerfahrung, definitiv kein Kinderfasching. Jeder Tag, den ich überlebe, ist Motivation für den nächsten. Aber im Großen und Ganzen bin ich happy mit der Situation.

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