Rollstuhl-Basketball

Spielerin geohrfeigt

24.08.2018
, 15:05
Rollstuhl-Basketball: kein Körperloses Spiel, nicht mal in der Pause.
Kein körperloses Spiel, nicht mal in der Pause: Weil er eine der Athletinnen geschlagen hat, ist ein chinesischer Trainer von den WM im Rollstuhl-Basketball nach Hause geschickt worden.
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Ein chinesischer Trainer ist von den Weltmeisterschaften im Rollstuhl-Basketball in Hamburg nach Hause geschickt worden, weil er während eines Spiels eine der Athletinnen geschlagen hat. Der Vorfall ereignete sich bereits am 18. August bei einem Spiel, das China gegen Algerien überlegen 80:20 gewann.

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Durch ein über Facebook verbreitetes Video wurde ein größeres Publikum darauf aufmerksam. Während der Ansprache in der Halbzeitpause deutete der chinesische Assistenztrainer zunächst auf die Spielerin und gab ihr dann eine Ohrfeige. Ursprünglich war er vom Internationalen Rollstuhlbasketball-Verband (WWBF) nur für ein Spiel gesperrt worden, woraufhin das Internationale Paralympische Komitee (IOC) sich einschaltete, die Strafe als „zu milde“ und „inadäquat“ bezeichnete und eine härtere Sanktion verlangte. Dieser Forderung kam der Weltverband nach.

Nach Angaben des Online-Branchendienstes „insidethegames“ hat das IPC an das Chinesische Paralympische Komitee eine Anfrage gestellt, ob es sich um einen einmaligen Zwischenfall handele, oder ob die Notwendigkeit bestehe, ein weiter verbreitetes Problem in dessen Bereich anzugehen.

Quelle: F.A.Z.
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