FAZ plus ArtikelRisiken bei Boom-Sportart

Die gefährliche Gier der Rugby-Frauen

Von Christian Henkel
14.10.2021
, 14:28
Ein Foto geht um die Welt: Maryoly Gamez (links) und Victoria Rios.
Immer mehr Frauen betreiben eine der am schnellsten wachsenden Mannschaftssportarten der Welt. Und das, obwohl sie offenbar größeren Risiken ausgesetzt sind als männliche Rugbyspieler.
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Als Rugby 2016 in Rio de Janeiro nach über neunzig Jahren wieder olympisch wurde, da hatte man vor allem das Frauenturnier mit einigen Fragezeichen versehen. Das Bild zum Programm hatten wenige Monate vorher, bei einem Turnier an gleicher Stelle, die Venezolanerin Maryoly Gamez und ihre Gegnerin Victoria Rios aus Uruguay geliefert. Erstere hatte versucht, Letztere an ihrem überlangen Zopf in die Tiefe zu ziehen. Das Foto ging um die Welt und rückte Frauen-Rugby eher in die Richtung eines pittoresken Kuriosums als eines ernstzunehmenden Sports.

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Doch schon fünf Jahre später ist, das zeigen offizielle Statistiken, Rugby der Frauen eine der am schnellsten wachsenden Mannschaftssportarten der Welt. Insgesamt spielen mehr als 2,7 Millionen Frauen und Mädchen in Profiligen, an Universitäten und in den großen Rugby-Nationen sogar in der Grundschule. Mittlerweile sind bereits ein Drittel aller weltweit registrierten Rugbyspieler Frauen.

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