FAZ plus ArtikelWeihnachten auf dem Meer

Lächelnd in der Einsamkeit

Von Sebastian Reuter und Stefanie Sippel
24.12.2020
, 13:33
An Heiligabend durchquert Boris Herrmann eines der entlegensten Gebiete auf dem Planeten. Alleine wird er sich trotzdem nicht fühlen. Warum kommen Segler so gut mit Einsamkeit klar?

Die kleine batteriebetriebene Lichterkette hängt bereits. An Heiligabend wird sie, mit einigen Familienfotos geschmückt, für ein paar Stunden leuchten. Auch an Bord der „Seaexplorer“ ist Platz für ein wenig Dekoration, die Boris Herrmann zumindest ein wenig in Weihnachtsstimmung bringen und etwas vom Stress und der Einsamkeit auf den Weltmeeren ablenken soll.

Seit fast anderthalb Monaten segelt der Hamburger im Rahmen der Vendée Globe nonstop um die Welt. Und ausgerechnet rund um die Weihnachtstage durchquert die Spitzengruppe eines der entlegensten Gebiete des Planeten. Im Südpazifik zwischen Neuseeland und Chile sind die Skipper am sogenannten „Punkt Nemo“ fast 2700 Kilometer vom nächstgelegenen Festland entfernt – und damit so allein und auf sich gestellt wie nirgendwo sonst auf der Erde.

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Quelle: F.A.Z.
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