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FAZ plus ArtikelRückkehr nach Doping-Sperre

Maria Scharapowas schwieriger Weg zurück

Von Doris Henkel, Indian Wells
 - 15:32

Es war ohnehin schon ein kühler Abend in Indian Wells, und er endete mit Gefrierschrank-Temperaturen. In Begleitung ihres langjährigen Managers Max Eisenbud erschien Maria Scharapowa nach einer Niederlage in der ersten Runde der BNP Paribas Open gegen Naomi Osaka (4:6, 4:6), der fläzte sich in einen Stuhl an der Seite des Raumes und ließ es sich nicht nehmen, die Pressekonferenz mit den wie einen alten Knochen hingeschmissenen Worten zu eröffnen: „Für die beste Frage gibt‘s ne Praline.“ In der Skala der Unverschämtheiten am Rande stand diese Eröffnung ziemlich weit oben.

Dass Scharapowa selbst nicht allerbester Stimmung war, konnte man verstehen. Bei der Niederlage gegen die stark und mutig spielende amerikanische Japanerin musste sie zur Kenntnis nehmen, wie der Stand der Dinge gut zehn Monate nach Ablauf ihrer Dopingsperre ist. Zwar ist sie seit ihrem Turniersieg im Oktober in Tianjin und einem deutlichen Sprung in der Weltrangliste nicht mehr auf Wildcards angewiesen, um bei allen bedeutenden Turnieren starten zu können, aber diverse Verletzungen unterbrachen den Prozess immer wieder. Bei der viel diskutierten Rückkehr im April vergangenen Jahres in Stuttgart hatte es nach drei Siegen so ausgesehen, als werde sie die Szene im Frauentennis in Nullkommanix wieder aufmischen, aber um das ansatzweise tun zu können, müsste es ihr dauerhaft besser gehen. Sie sagt, das sei reichlich Start und Stopp gewesen in der Zeit, und sie habe nie die Chance gehabt, einen Rhythmus zu entwickeln.

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Quelle: F.A.Z.
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