FAZ plus ArtikelZukunft der Spiele

Wo bleibt die Action bei den Paralympics?

Von Tobias Landwehr, Tokio
05.09.2021
, 08:49
So kann das aussehen: Aaron Fotheringham während der Eröffnungsfeier der Paralympics 2016 in Rio de Janeiro
Rollstühle auf Rampen? Nicht in Tokio. Den Paralympics werden Adrenalin-Sportarten vorenthalten, die bei Olympia Quote bringen und vor allem die jungen Zuschauer begeistern. Warum nur?
ANZEIGE

Die Action war schon mal da. Und wie! 2016 waren die Paralympics für einen Moment ganz die von Aaron Fotheringham. Alle Augen im Stadion Maracanã waren auf ihn gerichtet: Eine gewaltige Rampe, ein Ring aus Feuerfunken und gewagter Sprung mit Frontflip im Rollstuhl – mehr Adrenalin ging nicht. Die Paralympics in Rio den Janeiro konnten eröffnet werden.

Doch es sollte noch fünf Jahre dauern, bis der Action-Sport sich auch in Gold verewigen durfte. 2021 war dann das Jahr der Adrenalin-Spiele – allerdings bei Olympia. Skaten, Surfen, Klettern und BMX sorgten für Quoten-Höhepunkte und vor allem für Klickzahlen beim jungen Publikum auf sozialen Netzwerken, wo mittlerweile weitaus mehr Bildschirmzeit verbracht wird als vor dem heimischen TV-Gerät.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.S.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
ANZEIGE