FAZ plus ArtikelRekordflut in Leichtathletik

Wundern über die Wunder in Tokio

Von Michael Reinsch
08.08.2021
, 10:04
Da schau her: Karsten Warholm nach seinem erstaunlichen 400-Meter-Hürden-Rennen
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Die Leichtathletik hatte ihren Ruf verspielt. Bei den olympischen Sommerspielen in Tokio bieten ihre Sportler aber die erstaunlichsten Leistungen. Warum?
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Sind die Olympischen Spiele von Tokio die erstaunlichsten der Leichtathletik-Geschichte? Dafür sprechen die unglaublichen Sprints der Jamaikanerin Elaine Thompson-Herah. Bei ihrem Olympiasieg lief die Jamaikanerin 10,61 Sekunden und zog damit gleich mit Florence Griffith-Joyner. Deren 10,61 sind glaubwürdig, was die Zeitmessung angeht; den Weltrekord von 10,49 Sekunden ist sie, dafür spricht viel, bei zu starkem Rückenwind gelaufen. Was ihr bei den 10,61 noch geholfen haben mag, ist Gegenstand von Spekulation. Jedenfalls war die Zeit 33 Jahre lang unerreichbar. Dann kam Elaine Thompson-Herah.

Auch der erstaunliche Leistungssprung des vor seinem Olympiasieg nahezu unbekannten Sprinters Marcell Jacobs auf die oberste Stufe des Podiums, die in Peking 2008, London 2012 und Rio 2016 für Usain Bolt reserviert war, sorgt für hochgezogene Augenbrauen. Der Italiener unterbot seine Bestzeit um mehr als zwei Zehntelsekunden auf 9,80 Sekunden; damit war er schneller als Bolt in Rio.

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Quelle: F.A.S.
Michael Reinsch - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Michael Reinsch
Korrespondent für Sport in Berlin.
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