FAZ plus ArtikelBlackout bei Olympia

Simone Biles und der „Kampf mit bösen Geistern“

Von Sandra Schmidt, Berlin
28.07.2021
, 19:05
Die „mentale Gesundheit“ als Thema: Simone Biles
Simone Biles wollte vor allem turnen, um Spaß zu haben. Sie musste bei Olympia zurückziehen, um ihre Gesundheit zu schützen. Hat der Sportkommerz sie zu sehr vereinnahmt?

Das olympische Teamfinale der Turnerinnen war ein großartiger, hochspannender Wettstreit zwischen den beiden Turn-Supermächten der vergangenen Jahrzehnte. Ein junges russisches Team obsiegte deutlich gegen die USA und gewann – nach Jahrzehnten der Dominanz der Sowjetunion in den Siebziger- und Achtzigerjahren – das erste olympische Teamgold für Russland.

Die US-Turnerinnen, die in der vergangenen Dekade schier unbesiegbar schienen, sahen sich nach dem ersten Gerät gezwungen, das Team umzustellen: Jordan Chiles musste am Barren und Balken einspringen und tat dies bravourös. Sunisa Lee, die unerwartet auf die Bodenfläche musste, steuerte die höchste Wertung an diesem Gerät bei. Aber wie zu erwarten war, dreht sich bei diesen Turnwettbewerben alles um Simone Biles; also auch – oder vielleicht erst recht – dann, wenn sie nicht turnt.

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