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FAZ plus ArtikelEintracht Frankfurt

„Neuzugang“ Daichi Kamada ist Gold wert

Von Ralf Weitbrecht, London
Aktualisiert am 29.11.2019
 - 19:17
Glücksgefühle: Daichi Kamada (Mitte) lässt sich für seine entscheidenden Treffer feiern.
Der spielstarke Japaner beweist mit seinen Toren in der Europa League gegen Arsenal, dass er auch treffen kann. Kamada öffnet der Eintracht die Tür zur K.o.-Runde. Danach will er sprechen, doch kann nicht.

Er wollte sprechen, doch er konnte nicht. Es passte zu diesem außergewöhnlichen Fußballabend, dass Daichi Kamada gleich mehrmals im Blickpunkt stand. Erst schoss der Japaner die Eintracht im Alleingang an Standard Lüttich vorbei auf Tabellenplatz zwei in der Gruppe F der Europa League. Dann traf ihn das Los, nach dem überraschenden 2:1-Sieg beim FC Arsenal zur Doping-Kontrolle zu müssen. Der eine höfliche Japaner entschuldigte den anderen höflichen Mann aus Fernost. Und so war es Makoto Hasebe, der in der zugigen Tiefgarage des riesigen Emirates Stadiums den Reportern Auskunft erteilte.

Dabei erzählte der Frankfurter Libero von Kamadas Versprechen, wie das mit dem bislang vergeblichen Toreschießen endlich gelingen und besser werden könnte. „Er hat letztens zu mir gesagt, dass nach einem Tor schnell das zweite folgt“, sagte Hasebe, dem in der Bindung zu seinem Landsmann eine besondere Rolle zukommt. „Ich habe viel mit ihm gesprochen.“ Ratschläge des Routiniers für den aufbegehrenden Angreifer. Der 35-Jährige hat dem 23-Jährigen ein Stück weit die Augen geöffnet und mitgeholfen, dass es just in dem Moment, in dem es wirklich zählte, deutlich aufwärts ging.

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So kommt die Eintracht weiter

Das 2:1 bei Arsenal hat der Eintracht vor dem letzten Spieltag eine hervorragende Ausgangsposition für das Erreichen der K.-o.-Runde in der Europa League gebracht. Standard Lüttich kann die Frankfurter nur noch verdrängen, wenn es Arsenal zu Hause schlägt. Ist dies der Fall, scheidet die Eintracht bei einer Niederlage im Heimspiel gegen Guimaraes aus, bei einem Heimsieg ist sie dennoch weiter. Bei einem Unentschieden der Eintracht und einem Sieg Lüttichs am letzten Spieltag entscheidet die Gesamttordifferenz, da der direkte Vergleich ausgeglichen endete (beide Teams gewannen ihr Heimspiel 2:1). Lüttich wäre bei jedem Sieg mit mehr als einem Tor Unterschied gegen Arsenal im Sechzehntelfinale. Gewänne Standard 1:0 und die Eintracht spielte 1:1, dann hätten beide Klubs zehn Punkte, 7:8 Tore und einen ausgeglichenen direkten Vergleich. In diesem Fall käme die Eintracht jedoch weiter, weil die Uefa als nächstes Entscheidungskriterium die höhere Anzahl an Auswärtstoren heranzieht. Und da steht es 4:2 für die Eintracht. (peh.)

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Weitbrecht, Ralf
Ralf Weitbrecht
Sportredakteur.
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