FAZ plus ArtikelFrankfurter Personalplanungen

Das ist das neue Gesicht der Eintracht

Von Peter Heß
22.05.2022
, 09:20
Bereits verpflichtet: Jerome Onguene (RB Salzburg)
Die Frankfurter wollen die Einnahmen durch die Champions League nicht auf dem Transfermarkt investieren. Lieber soll Filip Kostic gehalten werden. Einige Neuzugänge stehen allerdings auch schon fest.
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Es war Danny da Costa, der bei der überschwänglichen Feier der Gegenwart die Gedanken auf die Zukunft lenkte. Der rechte Außenverteidiger mit dem Herz auf dem rechten Fleck riss auf dem Empfang der Stadt für die Europa-League-Helden die Fans zu Begeisterungsstürmen hin. Vom Balkon des Römers rief er den 12.000 Freudetrunkenen unter ihm zu: „Ich dachte, ich würde in meiner Karriere nie einen Titel gewinnen, jetzt habe ich wegen euch Bekloppten sogar zwei Titel.“

Der 28 Jahre alte Profi hatte feuchte Augenwinkel, denn es waren nach fünf Jahren mit dem Adler auf der Brust seine Abschiedsworte. Wenn die Eintracht in der kommenden Saison in der Champions League versucht, wieder eine unvergessliche Europareise anzutreten, geht da Costa mit Mainz 05 in der Bundesliga seiner Arbeit nach. Genauso wie Dominik Kohr und Aymen Barkok, die sich ebenfalls den Rheinhessen angeschlossen haben. Stefan Ilsankers nächstes Ziel, nachdem sein Vertrag nicht verlängert wurde, ist unbekannt.

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Das sind die Lostöpfe der Champions League

Als Europa-League-Sieger ist die Frankfurter Eintracht in der Gruppenphase der Champions-League-Spielrunde 2022/2023 gesetzt – als eine von acht Mannschaften. Ebenfalls in Topf ein sind bislang gesetzt: Real Madrid, Paris Saint-Germain, der FC Porto und Bayern München. Lostopf eins umfasst die Sieger der Champions League, der Europa League sowie sechs Meister der Top-Nationen in der Fünfjahreswertung der UEFA.

Hinzu kommen der englische Meister (Manchester City oder der Champions-League-Finalteilnehmer Liverpool) und der italienische Meister (Milan oder Inter). Zudem würde Ajax Amsterdam aus den Niederlanden (Siebter der Fünfjahreswertung) nachrücken, wenn Real Madrid die Champions League gewinnen und Liverpool nicht Meister in England würde.

Mögliche Gegner aus dem Lostopf 2 sind bisher: der FC Chelsea, der FC Barcelona, Juventus Turin sowie Atlético Ma­drid. In Topf drei befinden sich bislang der SSC Neapel und Sporting Lissabon. Zu Topf vier gehören Celtic Glasgow und der FC Brügge. Deutsche Duelle sind in der Gruppenphase nicht möglich. Mit den Bayern, Dortmund, Leverkusen, Leipzig und der Eintracht nehmen zum ersten Mal fünf deutsche Klubs an der Champions League teil. Die Auslosung zur Gruppenphase findet am 25. August statt. Am 6. September beginnt die Gruppenphase. (die.)

Quelle: F.A.Z.
Peter Heß - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Peter Heß
Sportredakteur.
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