Eintracht Frankfurt

UEFA zeichnet Kostic und Knauff aus

Von Marc Heinrich
20.05.2022
, 16:03
Filip Kostic hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg der Eintracht.
Der Titelgewinn in der Europa League hat schöne Folgen für die Eintracht. Zwei Spieler werden ausgezeichnet. Und Axel Hellmann freut sich auf die Spiele um die „Krone des europäischen Fußballs“.
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Der Sieg in Sevilla beschäftigt die Eintracht nach wie vor ausgiebig. Zwei Tage nach dem Erfolg im Finale der Europa League gegen die Glasgow Rangers und einen Tag nach dem von Zehntausenden begleiteten Triumphmarsch durch die Stadt gab die UEFA zwei Ehrungen bekannt, die eine zusätzliche Würdigung für die große Leistung sind.

Filip Kostic wurde zum „Europa-League-Spieler der Saison“ gekürt. Die Wahl traf das sogenannte „Gremium der Technischen Beobachter“ der UEFA. Der 29-Jährige habe im gesamten Wettbewerb mit seiner hohen Laufbereitschaft und Torgefahr überzeugt. Seine Flanke zum Ausgleichstreffer von Rafael Borré im Endspiel gegen die Glasgow Rangers war sein insgesamt sechster Assist.

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Beim Coup in Camp Nou (3:2) erzielte er zwei Treffer; der Serbe nannte seine Gala im April in Barcelona „das beste Spiel meiner Karriere“. Zum Nachwuchsspieler des Jahres wurde Ansgar Knauff benannt. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler verpasste in der K.-o.-Runde keine Minute und stach gegen Barça und West Ham als Torschütze heraus.

Axel Hellmann, der Vorstandssprecher, bezeichnete das Erreichen der Königsklasse als den Beginn einer neuen Zeitrechnung für die Eintracht. Im erstmaligen Erreichen der Champions League liege die große Chance, den Verein dauerhaft näher an die Topteams der Branche heranzuführen.

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Der lukrative Wettbewerb sei „die Krone des europäischen Fußballs“, sagte Hellmann am Rande des Empfangs im Römer. „Da mitzuspielen ist eine Auszeichnung, etwas ganz Besonderes.“ Auch auf Mutmaßungen, der Klub schiele nun nach der Meisterschaft, ging Hellmann ein. „Ich habe in meinem Leben immer vom deutschen Meistertitel geträumt“, sagte er und fügte an: „Ich habe aber von vielen Dingen geträumt, die für mich unerreichbar sind. Ich wollte immer mal auf den Mond.“

Trotz des Vorstoßes ins Premiumsegment des kontinentalen Fußballs wollen die Hessen an der „Philosophie der wirtschaftlichen Vernunft“ festhalten. Es sei gelungen „dem deutschen und dem europäischen Fußball die Romantik zurückzugeben, dass man Grenzen versetzen kann. Was es braucht, ist Spirit“, betonte Hellmann – und erhielt dafür Unterstützung von Trainer Oliver Glasner: „Man kann viel Geld ausgeben oder man kann Titel gewinnen, wenn man eine ganz große Einheit bildet“, meinte der Österreicher.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Heinrich, Marc
Marc Heinrich
Sportredakteur.
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